Zwischen Transdifferenz und reflektierter Positionalität. Begriffliche Unterscheidungen zum bildenden Umgang mit religiöser Differenz.
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Der Artikel fragt nach der Leistungskraft von Konzepten wie Fremdheit, Alterität, Transkulturalität und Transdifferenz für den Umgang mit religiöser Differenz. Transdifferenz sei im Blick auf religiöse Pluralität zugleich als Überwindung lebensabträglicher Differenzen und als Beibehaltung von lebensförderlichen Differenzen auf höherer Ebene zu verstehen. Daraus ergibt sich die Forderung einer reflektierten Positionalität, die Studierende an der Universität ausbilden sollten und die es erlaubt, auch das Trennende zwischen den Religionen als kritische Bereicherung wahrzunehmen. Im Blick auf eine Didaktik interreligiösen Lernens gilt es, mit der Denkfigur der Transdifferenz binäre Ordnungsmuster aufzubrechen und stärker die dynamischen Prozesse transdifferenter Zwischenräume zu beleuchten. (DIPF/Orig.)
Schlagwörter
Alterität, Religion, Pluralismus, Transkulturalität, Schule, Position, Differenz, Hochschuldidaktik,
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Dokumenttyp | Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1863-0502 |
| URN |
urn:nbn:de:0111-pedocs-361355 |