Lernen mit KI: Rückkopplung statt Auslagerung. Eine bildungspsychologische Relektüre von Mandl und Friedrich (1986). Konzeptbeitrag.
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Der Beitrag liest den Aufsatz von Mandl und Friedrich (1986) als historischen Ausgangspunkt für eine gegenwärtige Bildungsfrage, dem Umgang mit Wissen in KI Zeiten. Die These der Autorinnen lautet: KI verändert nicht die grundlegenden Bedingungen des Wissenserwerbs, wohl aber die Form, in der eigene Bearbeitung und maschinelle Vorschläge aufeinander bezogen werden. Lernwirksam wird KI-Nutzung nicht durch ein Nebeneinander getrennter Aufgaben, sondern durch iterative Rückkopplung: Systeme erzeugen, ordnen und variieren Informationen; Lernende formulieren Ziele, prüfen Vorschläge anhand fachlicher Kriterien, revidieren Ergebnisse und verantworten Urteile. Diese Argumentation wird um die Einsicht ergänzt, dass Metakognition in KI-vermittelten Lernumgebungen fachspezifisch verankert werden muss und nicht in einer allgemeinen Schlussreflexion aufgehen darf. (DIPF/Orig.)
Schlagwörter
Pädagogische Psychologie, Künstliche Intelligenz, Metakognition, Mensch-Maschine-Kommunikation, Kompetenz, Urteilsfähigkeit, Hochschullehre, Wissen, Lernen,
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Dokumenttyp | Monographie |
| URN |
urn:nbn:de:0111-pedocs-361412 |