Die Ausländerpädagogik versichert sich ihrer Geschichte. Plädoyer für eine historische Minderheitsforschung.
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Seit Anfang der 70er Jahre hat sich in der Bundesrepublik als Reaktion auf die internationale und speziell europäische Arbeits-Migration unter den Bezeichnungen "Ausländerpädagogik" bzw. "Interkulturelle Erziehung" eine - nicht unumstrittene - erziehungswissenschaftliche Teildisziplin herausgebildet. Gegenstand dieser neuen Teildisziplin scheinen die "ausländischen Kinder" bzw. die Beziehungen zwischen den ausländischen und den inländischen Kindern zu sein. Der vorliegende Artikel geht der Frage nach, ob diese Reaktionsform der Erziehungswissenschaft neu ist bzw. worin ihre neue Qualität besteht, und welche Gründe tatsächlich für ihre Herausbildung ausschlaggebend waren; diese Frage wird historisch aufgenommen: Wie ist in der Vergangenheit mit vergleichbaren Zielgruppen, mit den Kindern der jeweiligen autochthonen und allochthonen Minderheiten verfahren worden, gibt es "Vorläufer" der Ausländerpädagogik bzw. welche Formen der Integration hat das nationalstaatliche Bildungssystem in der Geschichte für diese Gruppen entwickelt? (DIPF/Orig.)
Schlagwörter
Erziehungswissenschaft, Ausländerpädagogik, Interkulturelle Kommunikation, Minderheit, Bildungsgeschichte, Bildungssystem, Kind, Ausländer, Migrant, Integration, Deutschland-BRD,
| Beigaben | Anmerkungen |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0340-4099 |
| URN |
urn:nbn:de:0111-pedocs-359543 |