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Zeitliches Denken in politischen Protesten der Gegenwart. Eine empirische Untersuchung über das Zukunftsdenken politischer Subjekte.

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-352377Externer Link

Diese Studie befasst sich mit dem Zukunftsdenken und der zeitlichen Verortung von Akteur*innenen in Protestbewegungen, die als Reaktion auf gegenwärtige Phänomene entstanden sind, die als Krisen wahrgenommen werden. Mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse werden journalistische Interviews mit Akteuren der Bauernproteste, die 2023/24 in Deutschland stattfanden, sowie mit Akteuren der deutschen Klimabewegung ausgewertet. Die Forschungsfrage ist, wie diese Gruppen angesichts der wahrgenommenen Krise der Gegenwart über die Zukunft denken und welche Handlungsoptionen sie daraus ableiten. Die Ergebnisse zeigen, dass Zukunftsvorstellungen stark von den spezifischen Erfahrungen und Erwartungen der jeweiligen Gruppe abhängen, wobei Klimaaktivisten eine eher dystopische Zukunftsvision haben und Landwirt*innen eine eher pragmatische. Daraus werden Schlussfolgerungen für die Didaktik der Geschichte gezogen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung eines pluralistischen Zukunftsverständnisses. (Autor*innen)

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Schlagwörter

Krise, Klimakatastrophe, Zukunft, Zeit, Zukunftsvorstellung, Agency-Theorie, Geschichtsbewusstsein, Politischer Protest, Didaktik, Interview,

Sprache deutsch
Dokumenttyp Sammelwerksbeitrag
ISBN 978-3-0355-2901-2; 978-3-0355-2900-5
URN urn:nbn:de:0111-pedocs-352377 ; 10.25656/01:35237

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