Selbstgesteuertes Lernen als Voraussetzung, Methode und Ziel des Unterrichts.
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-294822![]()
Da der Begriff "selbstgesteuertes Lernen" in der Alltags- wie in der Fachsprache sehr unterschiedlich verwendet wird, werden verschiedene Kriterien zur Abgrenzung dieser Lernform entwickelt und diskutiert. Darauf aufbauend kann gezeigt werden, daß selbstgesteuertes Lernen Voraussetzung, Methode und Ziel jedes Unterrichts ist oder sein sollte. Daß selbstregulatives Lernen beständig stattfindet, wird an Forschungsergebnissen über die Entwicklung der "Metakognition" und über den Zusammenhang zwischen aktiv genutzter Lernzeit der Schüler und Unterrichtseffektivität demonstriert. Bedingung für die Pflege selbstgesteuerten Lernens sind entwicklungsangemessene Entscheidungs- und Handlungsspielräume der Schüler und realistische Erwartungen auf Seiten des Lehrers. Von besonderer Wichtigkeit scheint die gleichzeitige Förderung von Lernmotiven und Lernkompetenzen zu sein. Als Beleg dafür wird kurz über Konzeptionen und Ergebnisse neuer Trainingsstudien zur Entwicklung metakognitiver Fähigkeiten und Fertigkeiten berichtet. (DIPF/Orig.)
Schlagwörter
Schüler, Unterricht, Selbst gesteuertes Lernen, Begriff, Selbstbestimmung, Selbststeuerung, Motivation, Metakognition, Didaktik, Empirische Forschung,
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Dokumenttyp | Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 0340-4099 |
| URN |
urn:nbn:de:0111-pedocs-294822 |