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Forschungsdaten Bildung - Details zur Studie:

Mentale Repräsentation von Zahlen und arithmetische Kompetenz im frühen Grundschulalter (MenZa)

[Das Projekt hatte das Ziel, den Aufbau mentaler Zahlrepräsentationen bei Kindern zu fördern. Hierzu wurde die Wirksamkeit der beiden theoretischen Förderansätze, des "exakten" sowie des "approximativen" Ansatzes, aus einer mathematikdidaktisch-psychologischen Perspektive empirisch geprüft. Der "exakte Förderansatz" impliziert die Verwendung strukturierter Mengendarstellungen mit Betonung des exakten Umgangs mit Zahlen, der "approximative Förderansatz" die Verwendung linearer Zahldarstellungen mit Betonung des approximativen Zahlaspekts.] In Teilstudie 1 wurde im experimentellen Design mit Kindern im ersten Schuljahr gearbeitet. Diese wurden zufällig einer der Förderbedingungen "approximativ", "exakt", "approximativ und exakt", "weder approximativ noch exakt" (= Sprachförderung) zugeteilt. Alle Kinder nahmen an zehn Fördersitzungen von jeweils 30 Minuten teil. Die Intervention wurde computerbasiert implementiert, um die Förderbedingungen hochgradig vergleichbar zu halten. [Dabei wurde das Computerprogramm "Das Zahlenrennen" eingesetzt.] Vor und nach der Interventionsphase nahmen die Kinder an Tests zu basalen numerischen und zu arithmetischen Fähigkeiten teil. In Teilstudie 2 wurde ein quasi-experimentelles Design verwendet. Kinder des zweiten Schuljahres mit Schwächen in Mathematik nahmen an zehn Fördersitzungen ("exakte" oder "approximative" Bedingung) teil, die in Kleingruppen stattfanden. Dabei wurden zunächst nach einem vorgegebenen Lernplan bestimmte mathematische Aufgabenstellungen in der Gruppe besprochen, bevor sich jedes Kind einzeln mit dem in Teilstudie 1 eingesetzten Computerprogramm beschäftigte. Vor und nach der Interventionsphase wurden wie in Teilstudie 1 Mathematiktests durchgeführt. Aus Teilstudie 1 ergibt sich, dass beide Förderansätze geeignet sind, Fähigkeiten im jeweils fokussierten Bereich (...) zu fördern. (...) Allgemeinere arithmetische Fähigkeiten konnten sowohl mit dem approximativen als auch mit dem exakten Förderansatz gleichermaßen gefördert werden, während eine Kombination beider Ansätze geringere Effekte lieferte. In Teilstudie 2 zeigen sich Fördereffekte für bestimmte Aspekte numerischer Fähigkeiten, wobei die bisherigen Auswertungen keine spezifischen Unterschiede zwischen den beiden Bedingungen ergaben. (DIPF/Projektträger)

Studien- und Projektinformationen

Laufzeit01.10.2009 - 30.09.2012
ProjektleitungReiss, Kristina
Beteiligte Wissenschaftler/innenObersteiner, Andreas; Ufer, Stefan
Beteiligte Institution(en)Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik (Technische Universität München)
Kontakt des Projektskristina.reiss@tum.de
Projektwebsitewww.ma.edu.tum.de/forschung/abgeschlossene-projekte/menza/
SchlagwörterGrundschule; Schüler; Mathematikunterricht; Schuljahr 01; Schuljahr 02; Zahl; Zahlenverständnis; Förderung; Theorie; Approximation; Exaktheit; Mathematische Kompetenz; Lerneffekt; Lernerfolg; Problemlösen; Rechenaufgabe; Lernschwäche; Kognitive Kompetenz; Transfer; Experiment; Intervention; Befragung; Testverfahren; Vortest; Nachtest; Computerunterstütztes Verfahren; Deutschland
Forschungs-/FörderprogrammRahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung (EBF)
Schwerpunkt: Promotionsförderung für Nachwuchswissenschaftler/-innen - Empirische Fundierung der Fachdidaktiken
FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen01JG0922

Teilstudie MenZa - Interventionsstudie 1

StudienleitungObersteiner, Andreas
Laufzeit der Studie01.10.2009 - 30.09.2011
UntersuchungsdesignQuasi-Experimentelles Design
Querschnitt
Erhebungsmethode(n)Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Paper and Pencil Test)
Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Computerbasierter Test)
Interview
Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Bayern)
UntersuchungseinheitSchüler
AuswahlverfahrenWahrscheinlichkeitsauswahl
Population / StichprobeSchüler der Jahrgangsstufe 1 (N=204)

Forschungsdaten und -instrumente

MenZa 1 - Kompetenz- und Leistungsdaten
Datenzugang DOI: 10.5159/IQB_MenZa_v1
Art der DatenKompetenz- und Leistungsdaten
Archivierende EinrichtungForschungsdatenzentrum am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (FDZ am IQB)
ZugänglichkeitVerfügbar
Erhebungszeitraum01.02.2011 - 30.04.2011
ErhebungsverfahrenLeistungs- und Kompetenztests; Computerbasierter Test; Paper and Pencil Test; Interview
Veröffentlichungsdatum30.06.2016

Teilstudie MenZa - Interventionsstudie 2

StudienleitungObersteiner, Andreas
Laufzeit der Studie01.10.2011 - 30.09.2012
UntersuchungsdesignQuasi-Experimentelles Design
Querschnitt
Erhebungsmethode(n)Messungen und Tests: Leistungs- und Kompetenztests (Paper and Pencil Test)
Interview
Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland (Bayern)
UntersuchungseinheitSchüler
AuswahlverfahrenWahrscheinlichkeitsauswahl
Population / StichprobeSchüler der Jahrgangsstufe 2 (N=260)

Forschungsdaten und -instrumente

MenZa 2 - Kompetenz- und Leistungsdaten
Art der DatenKompetenz- und Leistungsdaten
Archivierende EinrichtungForschungsdatenzentrum am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (FDZ am IQB)
ZugänglichkeitNicht verfügbar
Erhebungszeitraum01.02.2012 - 30.04.2012
ErhebungsverfahrenLeistungs- und Kompetenztests; Paper and Pencil Test; Interview
Anmerkungen zu den DatenDie Daten werden am FDZ am IQB ausschließlich gesichert. Eine Beantragung für Re- und Sekundäranalysen ist nicht möglich.

Downloads und Links

Forschungsdaten

DOI: 10.5159/IQB_MenZa_v1
[Kompetenz- und Leistungsdaten]

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