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Autor/inFischer, Ute
TitelDie Leseentwicklung zweier Geschwisterkinder mit Migrationshintergrund in einer kombinierten Sprach- und Leseförderung.
QuelleIn: Didaktik Deutsch : Halbjahresschrift für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, 17 (2012) 32, S. 33-61
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BeigabenAnmerkungen; Illustration; Tabellen; grafische Darstellungen; Literaturangaben; Internetadresse
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1431-4355
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-212641
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Leistungsentwicklung; Schuljahr 01; Schuljahr 02; Fachdidaktik; Deutsch als Zweitsprache; Deutschunterricht; Sprachförderung; Wortschatzarbeit; Leseförderung; Migrationshintergrund; Deutschland
AbstractIn der im Folgenden beschriebenen Kohortenstudie werden Kinder, die am Ende der ersten Klasse hinter der Leseentwicklung ihrer Klassenkameraden zurückbleiben, ca. 14 Wochen täglich eine halbe Stunde einzeln gefördert. Das Konzept folgt der Idee des "Reading Recovery" von Mary Clay (1993) und geht der Frage nach, ob Kinder mit Schwierigkeiten in einer intensiven kurzzeitigen Einzelfördermaßnahme in ihren Lesefähigkeiten wirksam unterstützt werden können. Wesentliches Mittel der Förderung ist ein nach silbenphonologischen Überlegungen ausgewählter Wortschatz zu fächerübergreifenden Themen, der wiederholt in den eingesetzten Texten und Büchern vorkommt. Im Folgenden wird der Leseentwicklung zweier Brüder - eineiiger Zwillinge - mit Migrationshintergrund nachgegangen. Die soziale und ökonomische Schicht sowie der genetische Faktor können somit als Störvariablen ausgeschlossen werden. Die Entwicklung der beiden Kinder wird in den Kontext der Entwicklung aller geförderten (N=35) und nicht-geförderten Kinder (N=188) gestellt, um schließlich mit den Ergebnissen der multivariaten Tests die Wirksamkeit der Förderung zu diskutieren. (DIPF/Orig.)

In a cohort study, which will be described below, children whose reading skills were lagging behind their classmates’ at the end of the first grade were individually tutored for thirty minutes daily for a period of 14 weeks. The concept follows the idea of “Reading Recovery” by Mary Clay (1993) and examines the question whether these children can be effectively supported by intensive short-term tutoring to improve their reading skills. An essential part of the improvement is some specific vocabulary, selected on the basis of syllable phonological considerations, affecting cross-curricular themes and occuring repeatedly in the employed texts and books. First of all the reading development of two brothers with an immigrant background will be inspected. This is interesting as the social and economic class can be excluded as a confounding variable. Since the brothers were also identical twins, this conclusion also applies to the genetic factor. The development of these two children will be compared to the development of all the sponsored (N=35) and not sponsored children (N=188) to finally discuss the effectiveness of the promotion according to the results of the multivariate tests.
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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