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AutorHoffmann-Ocon, Andreas
Titel"Keine passiven Redekränzchen". Soziale und organisatorische Experimente in der politischen Kultur der Lehrerpersonen(fort)bildung in Zürich um 1918.
QuelleAus: De Vincenti, Andrea (Hrsg.); Grube, Norbert (Hrsg.); Hoffmann-Ocon, Andreas (Hrsg.): 1918 in Bildung und Erziehung. Traditionen, Transitionen, Visionen. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2020) S. 109-134
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ReiheHistorische Bildungsforschung
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-7815-2395-1; 978-3-7815-5827-4
DOI10.35468/5827_05
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-204669
SchlagwörterHistorische Bildungsforschung; Bildungsgeschichte; Geschichte (Histor); Schule; Lehrerfortbildung; Organisation; Politische Kultur; Volksschule; Historische Quelle; Selbstwahrnehmung; Bildungspolitik; Praxeologie; Lehrer; Lehrerseminar; 20. Jahrhundert; Zürich; Schweiz
AbstractAngesichts eines durch Debatten zur Bildungsreform geprägten politischen Klimas werden in praxeologisch informierter Perspektive Aushandlungen über den Fortbestand der Schulkapitel – Gremien zur Fortbildung von Volksschullehrpersonen im Kanton Zürich – ins Zentrum gerückt. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Kontexten, die Kontinuität und Wandel sowie Stabilität und Fragilität von Lehrerfortbildungskulturen in der als bildungspolitische Krise wahrgenommenen Phase mitbedingten. Auf der Quellenbasis von Schulkapitels- und Lehrpersonenvereins-Protokollen werden alltägliche Praktiken vor allem in den Fortbildungsgremien, aber auch Selbst- und Situationswahrnehmungen von Akteurinnen und Akteuren erschlossen, die gleich zeitig Partizipations- und Pädagogisierungsabsichten gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen hegten. Dabei gilt es, unterschiedliche Gremienorte als „äußerliche Rahmung“ (Wirtshäuser und Schulhäuser) und als miteinander konkurrierende Orte bildungspolitischer Vertretung von Lehrpersonen (Schulkapitel und Lehrervereinigungen) zu beachten. In dieser in den Blick genommenen komplexen Vielfalt vergangenen bildungspolitischen Handelns treten Infragestellungen von Gremienstrukturen in den Vordergrund. Diese Neuperspektivierungen, die neues Wissen generierten, können als Indizien dafür verstanden werden, dass durch gemeinsame Interpretation gestiftete Zusammenhänge und Handlungsroutinen nicht mehr richtig funktionierten. Ob die (ideologischen) Wissens- und Deutungskämpfe zum „Schablonismus“ in der Lehrpersonenbildung und zu den „Grenzen der Erziehung“ sowie überspannten Pädagogisierungsabsichten in der Zeit um 1918 eine Geschwindigkeitssteigerung erfuhren, wird diskutiert. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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