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AutorKopp, Botho Von
TitelVon der nationalen Massenuniversität zum internationalisierten Regelschulbereich? Japans Hochschulsektor auf dem Weg in die globale Postmoderne.
QuelleIn: Tertium comparationis, 4 (1998) 2, S. 109-139
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BeigabenLiteraturangaben 35; Tabellen 3; Grafiken 4
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0947-9732; 1434-1697
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-28868
SchlagwörterDifferenzierung; Steuerung; Hochschulreform; Hochschulstruktur; Studienreform; Hochschulzulassung; Statistik; Postgraduiertenstudium; Hochschule; Hochschulwesen; Entwicklung; Japan
AbstractDer Aufsatz gibt einen umfassenden Überblick über die Hochschulreformen (Steuerungsversuche) der letzten Jahre in Japan. Der Autor sieht dabei Einflüsse von zwei Faktorenebenen. Die eine ist die der "binnen- und zwischensystemischen Differenzierungen, die ein Ausmaß erreicht haben, das Steuerungsfähigkeit beeinträchtigt und letztlich immer mehr blockiert", was der Autor als "Sklerotisierung des Systems" bezeichnet. "Die zweite Gruppe von Faktoren des Wandels ist in der gegenwärtigen Etappe der Gesellschaftsentwicklung zu suchen, einer Übergangsepoche, die durch eine zunehmende Vernetzung von Staaten, Gesellschaften und Kulturen untereinander gekennzeichnet ist." Letztgenannter Wandel (Internationalisierung, Globalisierung) wird zunächst angesprochen und danach die Expansion des tertiären Bildungssektors beschrieben. In einem weiteren Abschnitt werden einzelne Reformmaßnahmen analysiert: Zulassung zum Studium, Reform des Haupt- und des Postgraduiertenstudiums, Profilierung der Hochschultypen, Internationalisierung der Hochschulen (Auslands- und Austauschstudium, Einrichtung von Fachbereichen für internationale Studien. (DIPF/Bi.)

Superficially seen are present changes of today’s Japanese higher education system initiated and controlled by extensive reform activities which tend to be seen as most important in administration circles. Educational reform should, however, not be merely analyzed as a technical problem as if simply the right measures would lead automatically to an expected (proclaimed) goal. Reforms have their technical aspects, but also they react on challenges, they set utopian visions, and they serve as legitimization for the work and existence of the whole administrative body. System change is conditioned also (perhaps mainly) by factors out of reach of educational reform planning. In addition, more often than not does educational planning lead to unexpected outcomes. Most important factors of present changes are functional problems of a petrified educational system, and specific societal, economic, and population developments. Especially current globalization – taking shape in the tertiary educational sector as internationalization of the university – could become a catalyst for new developments. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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