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AutorenGraf, Lukas; Tröhler, Daniel
TitelCross-border skill formation and institutional bricolage: the case of Luxembourg and its neighbors.
Paralleltitel: Grenzüberschreitende Berufsausbildung und institutionelle Bricolage: Der Fall Luxemburgs und seiner Nachbarn.
QuelleIn: Borders in Perspective, (2020) 3, S. 23-33
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
DOI10.25353/ubtr-xxxx-d64d-92a8
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-194557
SchlagwörterArbeitsmarkt; Bildung; Berufsbildung; Internationalisierung; Migration; Wissensgesellschaft; Berufsausbildung; Ausbildungssystem; Grenzüberschreitende Zusammenarbeit; Ausbildungsreform; Internationaler Vergleich; Luxemburg; Frankreich; Deutschland; Belgien; Europa
AbstractThe core argument of this paper is that Luxembourg’s location between the larger European nations of France and Germany is constitutive of skill development in this small state. On the one hand, Luxembourg continuously borrows educational models and principles from its two large(r) neighbors – which both represent major European models of skill formation. Thus, in Luxembourg’s skill formation system, elements from these two ‘big’ states get ‘mixed,’ although they are not necessarily complementary. On the other hand, Luxembourg compensates for its small size through impressive levels of cross-border activity with neighboring subnational regions in France, Germany, and Belgium – including in the cross-border provision of training. It does this through institutional bricolage and direct cooperation with neighboring countries – in this way significantly enlarging the scope and capacities of its national education system. (DIPF/Orig.)

Das zentrale Argument dieses Artikels ist, dass die Lage Luxemburgs zwischen den größeren europäischen Ländern Frankreich und Deutschland konstitutiv für die Entwicklung von Kompetenzen in diesem kleinen Land ist. Einerseits greift Luxemburg fortwährend auf die Bildungsmodelle und Prinzipien seiner beiden größeren Nachbarn zurück, deren Ausbildungssysteme jeweils als bedeutsame europäische Modelle gelten. So werden im Ausbildungssystem Luxemburgs Elemente aus diesen beiden großen Staaten auf vielfältige Weise integriert, auch wenn einige dieser Elemente nur bedingt komplementär sind. Andererseits kompensiert Luxemburg seine geringe Größe durch eindrucksvolle grenzüberschreitende Aktivitäten mit den benachbarten Regionen in Frankreich, Deutschland und Belgien – einschließlich grenzüberschreitender Ausbildungsangebote. So stellen die Autoren fest, dass Luxemburg seine Größennachteile durch institutionelle „Bricolage“ wie auch durch direkte Zusammenarbeit mit den Nachbarländern ausgleicht und so die Reichweite und Kapazitäten seines nationalen Bildungssystems erheblich erweitert. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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