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Autorençiçek, Arzu; Messerschmidt, Astrid
TitelAnfeindungen der Differenz. Nation und Geschlecht in der deutschen Migrationsgesellschaft.
QuelleAus: Langer, Antje (Hrsg.); Mahs, Claudia (Hrsg.); Rendtorff, Barbara (Hrsg.): Weiblichkeit - Ansätze zur Theoretisierung. Opladen; Berlin; Toronto: Verlag Barbara Budrich (2018) S. 113-123
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ReiheJahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft. 14
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8474-2194-8 ; 978-3-8474-1220-5
DOI10.3224/jfgfe.v14i1.08
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-190842
SchlagwörterDifferenz; Heterogenität; Nationalität; Geschlecht; Migrationshintergrund; Nation; Nationalismus; Muslimin; Frau; Feind
AbstractDer Beitrag geht zunächst auf die politischen Ausgangsbedingungen in den 2000er Jahren und den Einfluss der Kategorie Nation auf die gesellschaftlichen Selbstbilder ein. Der geschlechtertheoretisch anspruchsvolle Begriff der Differenz ist von Anfang an politisiert, weil er sich gegen jede Logik des Eindeutigen wendet. Die Aggression gegen alles, was von dieser Eindeutigkeit abweicht, hat einen starken politischen Ausdruck in der Geschichte des Nationalismus gefunden und wird gegenwärtig reaktualisiert in national-kulturalistischen Grenzziehungen, die als antimuslimische Migrationsfeindlichkeit im gegenwärtigen Europa zutage treten. Frauen mit sichtbarer islamischer Zugehörigkeit werden dabei zu Repräsentantinnen verkörperter Fremdheit gemacht, während der Raum der Differenzen sich längst erweitert hat. Der Text bietet eine kritische Perspektive auf die Kategorie der Nation an und skizziert Elemente eines postnationalen Denkens. Dabei geht es um die Positionierungen des Eigenen und des Fremden, die im Kontext von Migration immer wieder aufs Neue herausgefordert werden. Die Kategorie Geschlecht wird im Zusammenhang mit Migrationsfeindlichkeit für neonationalistische Zwecke benutzt, die aktuell in Form eines Kulturnationalismus auftreten. Nation und Geschlecht werden zu Schauplätzen identitärer Proklamationen gemacht. Dem gilt es auf vielfältige Weise zu widersprechen. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
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