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Autor/inMerkamp, Suja-Era
TitelRezension zu: Praetorius, A.-K., Kastens, C., Hartig, J. & Lipowsky, F. (2016). Haben Schüler mit optimistischen Selbsteinschätzungen die Nase vorn? Zusammenhänge zwischen optimistischen, realistischen und pessimistischen Selbstkonzepten und der Leistungsentwicklung von Grundschulkindern. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 48(1), 14-26.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2020) 114, 10 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterPrimarbereich; Empirische Untersuchung; Fähigkeit; Selbsteinschätzung; Selbstkonzept; Schüler; Leistungsbeurteilung; Schülerleistung; Mathematik; Grundschulalter; Leistung; Wirkung; Grundschule; Optimismus; Pessimismus; Bildungsforschung; Deutschland
AbstractWenngleich das Fähigkeitsselbstkonzept von Schülerinnen und Schülern als motivational bedeutsam gilt, ist umstritten, ob eher ein optimistisches, realistisches oder pessimistisches Selbstkonzept lernförderlich ist. Jedoch mangelt es an Langzeitstudien zu den Effekten von Selbstkonzeptausprägungen auf die Leistungsentwicklung. Praetorius et al. gehen daher drei Fragen nach: Anhand des Fähigkeitsselbstkonzepts von 964 Grundschülerinnen und -schülern wurde in einer Längsschnittstudie über vier Jahre hinweg untersucht, wie stabil Selbstüber- bzw. -unterschätzungen der eigenen mathematischen Fähigkeiten sind, ob sich mathematische Leistungen durch Ausprägungen des Selbstkonzepts vorhersagen lassen und ob ein moderat optimistisches Selbstkonzept, also eine leichte Selbstüberschätzung, positive Auswirkungen hat. Das mathematische Fähigkeitsselbstkonzept wurde während der Grundschulzeit 5-mal erfragt. Jeweils zeitgleich wurden Mathematikleistungen mit standardisierten Schulleistungstests erhoben. Das Ausmaß an Selbstüber- und -unterschätzung zum jeweiligen Zeitpunkt wurde ermittelt anhand der Residualscores von Regressionen der Selbstkonzepte auf die parallel erhobenen Mathematikleistungen. Anschließend wurden die Residualscores mit der Leistungsentwicklung über die vier Grundschuljahre hinweg in Beziehung gesetzt (Cross-Lagged-Panel-Analysen). Die Auswertungen ergeben, dass Selbstunter- bzw. -überschätzungen gering bis mäßig stabil sind. Lediglich zu Beginn der Grundschulzeit zeigen sich geringe Effekte der Selbstkonzepte auf nachfolgende Leistungen, danach ist eher von einer umgekehrten Beeinflussung der Leistungsrückmeldungen auf das Selbstkonzept auszugehen. Die Annahme eines positiven Effektes einer moderaten Selbstüberschätzung auf die Leistungsentwicklung bestätigt sich nicht. Einerseits relativieren die Befunde die motivationale Bedeutung des Fähigkeitsselbstkonzepts und bestätigen eine Beobachtung aus der Praxis: Leistungsrückmeldungen in Form von Noten und Lehrerhandeln beeinflussen maßgeblich das Selbstkonzept der Lernenden. Andererseits wird die Selbstkonzeptausprägung rechnerisch unter Bezug auf die Gesamtstichprobe ermittelt, was nicht dem individuellen Empfinden, das auch vom Niveau der eigenen Klasse abhängen dürfte, entsprechen muss. Daher erscheint es trotz der Befunde nicht ausgeschlossen, dass subjektiver Optimismus lernförderlich ist. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-10
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