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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
AutorBaar, Robert
TitelLernen im Gruppengespräch.
QuelleAus: Peschel, Markus (Hrsg.); Carle, Ursula (Hrsg.): Praxisforschung Sachunterricht. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren GmbH (2019) S. 101-108    Verfügbarkeit 
ReiheKinder. Sachen. Welten. 11
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8340-1999-8
SchlagwörterGespräch; Gruppendiskussion; Familie; Präkonzept; Sachunterricht; Kommunikation; Lernprozess; Unterricht; Didaktik; Bildungsforschung
AbstractKinder entwickeln ihre Vorstellungen zu einem bestimmten Gegenstand, Begriff, Phänomen oder Vorgang meist auf der Grundlage von eigenem Erleben und Alltagserfahrungen, die an ihre unmittelbare Umwelt und die Bedingungen ihres Aufwachsens gebunden sind. Auch zum Themenkomplex Familie entwickeln Kinder ihre Konzepte, Konstrukte, Einstellungen und Bewertungen vor diesem Hintergrund: Fast alle Kinder wachsen in einer Familie auf; sie sind Expert_innen zu diesem Thema, gleichzeitig aber – durch den Kontext der eigenen familiären Situation – oftmals auch limitiert in ihren Einstellungen und Vorstellungen darüber, was eine Familie ist und eine solche ausmacht. Da Familie auch Unterrichtsgegenstand des Sachunterrichts ist, der sich immer im Spannungsfeld von lebensweltlicher Dimension und fachlich orientierter Perspektive, von situiertem und kulturellem Kontext und zwischen Kind- sowie Wissenschaftsorientierung bewegt (vgl. Köhnlein 2012, 267), stellt sich die Frage, auf welche Weise das Thema im Unterricht behandelt werden kann: Einerseits sollen die Vorstellungen und Erfahrungen der Kinder aufgegriffen werden, denn diese stellen die Basis dar, auf der neue Inhalte interpretiert und neues Wissen konstruiert werden. Andererseits sollen die vorhandene Konzepte aber auch ausgebaut und erweitert werden, damit eine sozialwissenschaftlich orientierte, objektive und objektivierbare Perspektive auf das Thema jenseits individueller Vorstellungen stärker verankert werden kann. Im Beitrag wird deshalb der Frage nachgegangen, ob dieser Prozess durch den interpersonalen Austausch in Form von Gruppengesprächen unter Schüler*innen, die über ganz unterschiedliche Vorstellungen über das, was Familie ist und ausmacht, verfügen, forciert werden kann.
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2020-07
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