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AutorenGiudici, Anja; Manz, Karin
TitelKnabenlernzeiten - Mädchenlernzeiten: gleich, gleicher, ungleich? Genderspezifische Differenzierungen schulischen Wissens.
Paralleltitel: Temps de l’éducation des garçons - temps de l’éducation des filles: égaux, de plus en plus égaux, inégaux? Les différenciations de genres dans le savoir scolaire.
QuelleIn: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 40 (2018) 3, S. 603-620
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1424-3946
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-180893
SchlagwörterSchulzeit; Lernen; Wissen; Mädchen; Junge; Mädchenbildung; Jungenbildung; Curriculum; Geschlechtsspezifischer Unterschied; Bildungsgeschichte; Lehrplan; Heterogenität; Gleichstellung; Volksschule; 19. Jahrhundert; 20. Jahrhundert; Schweiz
AbstractLange definierten Curricula die Lernzeiten von Mädchen und Knaben unterschiedlich. Erklärt wurde dies bisher mit dem dualen Geschlechtermodell: Weil bildungspolitische Akteure davon ausgingen, Männer und Frauen hätten je unterschiedliche, schulisch zu vervollkommnende Anlagen, resultierten nach Geschlecht differenzierte Curricula. In der Langzeitanalyse von Schweizer Lehrplänen ab 1830 finden wir jedoch keine klar duale Struktur des schulischen Wissens. Daraus schliessen wir, dass das zeit- und klassenübergreifende duale Geschlechtermodell nicht ausreicht, um geschlechtsspezifische Differenzierungen zu erklären. Curricula enthalten immer auch regional- und zeitspezifische Antworten auf konkrete Problemlagen; sie müssen institutionellen, ökonomischen und praktisch-pädagogischen Ansprüchen genügen. (DIPF/Orig.)

Les curricula et les temps de l’éducation des écoliers et des écolières ont longtemps été différents. Ce phénomène était jusqu’ici relié à une vision duelle du genre. Politiciens et pédagogues diversifiaient ces curricula car ils considéraient que les dispositions des hommes et des femmes étaient différentes et que l’école devait contribuer à leur développement. Notre analyse des programmes scolaires suisses depuis 1830 ne montre cependant pas une structure clairement duelle du savoir scolaire. Ceci prouve que les normes genres, apparemment stables, indépendantes des classes, des régions ou des époques, ne suffisent pas à expliquer ces différentiations du savoir scolaire. En effet, les curricula doivent aussi répondre aux nécessités spécifiques de certains contextes régionaux, économiques, institutionnels et de pédagogie pratique. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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