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AutorKnaus, Thomas
TitelTechnikkritik und Selbstverantwortung. Plädoyer für ein erweitertes Medienkritikverständnis.
QuelleAus: Niesyto, Horst (Hrsg.); Moser, Heinz (Hrsg.): Medienkritik im digitalen Zeitalter. München: kopaed (2018) S. 91-107
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Reihemedienpädagogik interdisziplinär. 11
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-86736-420-1 ; 978-3-86736-691-5
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-171903
SchlagwörterMedienpädagogik; Digitale Medien; Gesellschaftlicher Wandel; Sozialisation; Technikgestaltung; Technik; Informatik; Medienkritik; Handlungsfähigkeit; Visuelles Medium; Algorithmus; Schule
AbstractOmnipräsente (Digital-)Technik befeuert die Entwicklung des Medialen: Mittels digitaler Medien nehmen wir nicht nur unsere Umwelt wahr, sondern wir erzeugen mit digitalen (Kommunikations-)Werkzeugen auch selbst Realitäten. Von diesen Zugängen und Wirkungen (Was machen die Medien mit uns?) und gestaltenden Zugriffen auf die Welt (Was machen wir mit den digitalen Medien?) kann Sozialisation – die Konstitution und Entwicklung von Subjekt und Gesellschaft – nicht unbeeindruckt bleiben. Digitale Medien sind in sämtlichen Sozialisationsinstanzen allgegenwärtig und entwickeln sich insbesondere aufgrund ihrer Visualität sowie der damit einhergehenden neuen sozialen Funktion von Technik zunehmend vom Interface – von einer schlichten Schnittstelle zur Ein- und Ausgabe von Daten – hin zum kommunizierenden Gegenüber. Auslöser von subjekt- und gesellschaftskonstituierenden Konstruktionsprozessen sind also nicht nur die Interaktionen mit anderen Menschen, sondern auch deren mediale Artefakte. Diese medialen Artefakte sind speicherbar sowie zeitlich und räumlich unbegrenzt verfügbar. Sie liegen in zunehmendem Maße nicht nur textbasiert vor, sondern enthalten oder bestehen mitunter ausschließlich aus Bildern und Bewegtbildern. Das visuelle Medium erfüllt dadurch nicht nur registrative oder diegetische Funktionen, sondern verfügt auch über explikative, appellative und konnotative Relevanz. Dennoch sollte die Kritik-, Distanzierungs- und Reflexionsfähigkeit nicht auf der Ebene des Mediums – der «äußeren Erscheinung» respektive dem Interface von Technik – enden. Die Auseinandersetzung muss tiefer gehen, und zwar im Sinne einer Kritik an Technologie, technischen und informatischen Prozessen, Algorithmen und deren Produkten wie Daten und medialen Artefakten. (DIPF/Orig.)
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
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