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AutorWürmseer, Grit
TitelThird Mission als Auftrag für Universitäten?
QuelleIn: Die Hochschule, 25 (2016) 1, S. 23-31
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2)  Link als defekt melden    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1618-9671
ISBN978-3-937573-53-3
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-162041
SchlagwörterBildungsauftrag; Bildungsideal; Wissensgesellschaft; Gesellschaft; Lernende Organisation; Fachhochschule; Hochschulentwicklung; Hochschulorganisation; Hochschule; Aufgabe; Leistungsmessung; Wissensproduktion; Ziel; Deutschland
AbstractIm Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern Third Mission auch ein Entwicklungsthema für Universitäten ist. Die Anwendungs- und Praxisbezüge der Third Mission legten zwar nahe, dass sich primär Hochschulen für angewandte Wissenschaften damit befassen, allerdings fasst die Autorin Third Mission weiter: als normative Leitidee der Bildung durch Wissenschaft. Hier beobachtet sie zunächst einen scheinbaren Widerspruch zwischen Humboldts Idee der zweckfreien Wissenschaft und dem Ziel, Wissenschaft gesellschaftlich nutzbar zu machen. Sie fragt, ob die Third Mission nicht auch beide Ansprüche miteinander vereinbaren könne. Dies gelinge dann, wenn Strukturen vorhanden seien, die eine kritische Reflexion gesellschaftlicher Herausforderungen sowie den Austausch mit externen Akteuren im Rahmen der Wissensproduktion anregten. Als Beispiele führt sie die verstärkte Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Öffentlichkeit sowie die Einbeziehung wissenschaftsexterner Erfahrungen in die Wissensproduktion an. Dies stehe nicht im Widerspruch zum Humboldt'schen Ideal von der Freiheit der Wissenschaft. Für die Lehre bedeute Third Mission nicht, sich an externen Bedarfen auszurichten, sondern Studierende mit Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein auszustatten. Wenn sich Universitäten folglich als strategischer Akteur erwiesen, gelinge die Bewahrung wissenschaftlicher Freiheit und gleichzeitiger Erzeugung von Resonanzfähigkeit. (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2017/1
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