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Sonst. PersonenTake, Michael (Hrsg.); Röhrich, Wilfried (gefeierte Person)
TitelPolitik als Wissenschaft.
Festschrift für Wilfried Röhrich zum 70. Geburtstag.
Gefälligkeitsübersetzung: Politics as science. Commemorative publication in honor of Wilfried Röhrich on his 70th birthday.
QuelleBerlin: Duncker & Humblot (2006), 656 S.    Verfügbarkeit 
BeigabenTabellen; Abbildungen
Sprachedeutsch; englisch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN978-3-428-12182-3
SchlagwörterGewalt; Kulturpolitik; Regionalentwicklung; Kunst; Utopie; Deliberative Demokratie; Demokratie; Elite; Europapolitik; Migration; Pluralismus; Politische Bildung; Souveränität; Transnationale Beziehungen; Religion; Globalisierung; Arbeitslosigkeit; Kontrakttheorie; Politikwissenschaft; Festschrift; Theoriebildung; Benjamin, Walter
Abstract"Im ersten Teil, Politische Theorien und Ideengeschichte, geht es u. a. um eine Vielzahl von Denkern der Politik und der Soziologie, deren Ideen zur Realgeschichte im Verhältnis von Herausforderung und Antwort stehen - denen aber auch eine Epochen übergreifende Bedeutung zukommt: Die Orientierung der Beiträge an den Problemlagen der Gegenwart zeigt, dass politische Fragen nicht nur vor der Notwendigkeit eines neuen Denkens stehen, sondern dass es ihren Interpreten gelungen ist, früheres, teils verschüttetes Denken neu zu beleben. Im zweiten Teil, Politische Systeme und Politikfelder, wird ersichtlich, dass sich die Forschung von großen Entwürfen verabschiedet und theoretischer wie empirischer Bescheidenheit Platz gemacht hat. Das Politische System ist zwar nur ein wissenschaftliches Konstrukt, das allein einen ausgewählten Ausschnitt aus der Realität vermittelt. Gleichwohl sind solche Ausschnitte in einem Maße komplex, dass sich die Forschung auf überschaubare Politikfelder konzentriert hat, die reichhaltige Forschungserträge ermöglichen. Im abschließenden Teil, Internationale Politik und Außenpolitik, werden aus unterschiedlichen Perspektiven Strukturen, Probleme und Entwicklungstendenzen der neuen Weltpolitik aufgezeigt. Aber auch hier lässt sich deutlich erkennen, dass sich das Forschungsinteresse auf Subsysteme im internationalen System verlagert hat - konkret vor allem auf die Europäische Union. Sie steht vor einem weitreichenden Entwicklungsprozess, bei dem sich u.a. die Frage erhebt, ob in einer noch nicht konsolidierten EU die Erweiterung um zehn bzw. zwölf Staaten Mittel- und Osteuropas mit noch anhaltender Transformation zur Demokratie nicht zu übereilt erfolgte." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Wolf-Dieter Narr: Vom Fascinosum der Theorie und seiner steilen Klettertour (15-40); Walter Reese-Schäfer: Die Wiederbelebung des Vertragsarguments in der politischen Philosophie (41-61); Wolfgang Kersting: Demokratie und öffentlicher Vernunftgebrauch. Kant und Habermas über Publizität und Diskurs (63-96); Dirk Kaesler: Klassiker und Post-Klassiker in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der wissenschaftlichen Soziologie (97-132); Richard Saage: Die Vermessung der Utopia des Thomas Morus durch Karl Kautsky (133-150); Carsten Schlüter-Knauer: Walter Benjamins geschichtsphilosophische Thesen und der politische Ursprung des "Zeitkerns der Wahrheit" (151-160); Sven Papcke: Über die Herkunft der Gewalt (163-180); Klaus Faupel: Dimensionen der Souveränität (181-201); Karl-Heinz Breier: Die Wahrnehmung des Politischen in ihrer Bedeutung für die Politische Bildung (203-216); Klaus von Beyme: Die politische Klasse als dynamisiertes Konzept der Elitenforschung (217-231); Otwin Massing: "Pluralistische Vergesellschaftung" und "Pluralismustheorie" auf dem Prüfstand methodenkritischer Einwände (233-266); Claus Leggewie: Diffusionsstress: Die transnationale Herausforderung der vergleichenden Politikwissenschaft (267-283); Gerhard W. Wittkämper: Die Strategie der Regionalentwicklung durch regionale Strukturpolitik. Ein Beitrag zur Transformationspolitik - mit Blick auf die Russische Föderation (285-315); Hans Herbert von Arnim: Der gekaufte Abgeordnete. Nebeneinkünfte und Korruptionsproblematik (317-333); Martin Kriele: Rechtsphilosophische Anmerkungen zum Islam-Konflikt (335-342); Michael Wolffsohn: Aus Geschichte lernen? Zur Relevanz der historischen Dimension (343-356); Karl Georg Zinn: Massenarbeitslosigkeit in Deutschland. Zur politischen Ökonomie einer Gesellschaft in der Wohlstandskrise (357-377); Michael Take: Steuergerechtigkeit und Steuermoral (379-404); Fritz Vilmar: Kunstpolitik im geteilten und vereinten Deutschland. Ein Kapitel Ideologiekritik (405-420); Dieter Senghaas: Seismographische Erinnerung an die Zukunft (423-427); Johan Galtung: The Evolution of Peace Studies and the Geopolitical Context. On the Cold War Impact on Peace Studies (429-440); Björn Engholm: Globalisierung und Ethik (441-448); Wilfried von Bredow: Das Konzept des Citizen Soldier in den Vereinigten Staaten (449-463); Egon Bahr: Deutschlands nationale Identität und seine Bedeutung für Europa (465-479); Werner Weidenfeld: Krise als Erneuerungschance - das europäische Projekt auf dem Weg zur transnationalen Staatlichkeit (481-490); Wichard Woyke: Die erweiterte Europäische Union als internationaler Akteur (491-505); Knut Ipsen: Die Zukunft des EU-Verfassungsvertrags (507-518); Winfried Böttcher: Eine Föderation neuer Art. Zur Struktur Europas (519-538); Ernst Kuper: Die Europäische Union: von der Handels- zur Interventionsmacht? (539-555); Theodor Leuenberger: Europa weiter denken (557-564); Anton Pelinka: Über den Einfluss des Religiösen. Anmerkungen zur Renaissance religiös motivierter Politik (565-570); Bassam Tibi: Die Rückkehr des Sakralen als politisierte Religion und die postbipolare Weltpolitik. Das Beispiel des Irak-Krieges und seiner Folgen (571-594); Hartmut Elsenhans: Ein heißer Krieg im Kalten Krieg: Frankreichs Algerienkrieg (595-615); Rainer Tetzlaff: Afrika in der Armutsfalle: Big Push als Antwort auf Afrikas "big problems"? (617-634); Udo E. Simonis: Auf dem Wege zu einer Weltumweltpolitik (635-647). Die Untersuchung enthält quantitative Daten.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2008/2
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