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AutorPasternack, Peer
TitelDer ostdeutsche Transformationsfall.
Hochschulerneuerung als Geschichte einer Komplexitätsreduktion.
QuelleAus: Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem. Fallstudien des Wandels. Weinheim; Basel: Beltz (2001) S. 33-64    Verfügbarkeit 
BeigabenAbbildungen 3; Anmerkungen 22
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-89271-933-0
SchlagwörterTransformationsforschung; Demokratisierung; Deutsche Integration; Transformation; Bilanz; Personalabbau; Personalpolitik; Hochschulforschung; Hochschulpolitik; Hochschulreform; Hochschullehrer; Abwicklung; Forschungsbericht; Komplexität; Deutschland; Deutschland-Östliche Länder
AbstractEingangs wird die bislang vorhandene Literatur zum ostdeutschen Hochschulumbau einer systematischen Sichtung hinsichtlich ihrer theoretisch anschlussfähigen Erklärungspotentiale unterzogen. Daran schließt sich eine komplexitätstheoretische Betrachtung des Gegenstandes an. In deren Ergebnis hält der Autor fest, dass zwei Handlungslinien verfolgt wurden: Zum einen entwickelten die Akteure beim Auftreten bzw. Deutlichwerden jedes neuen Problems immer neue Problembearbeitungsstrategien, was dazu führte, dass im Laufe der Zeit eine kaum noch zu überblickende Fülle an Instrumenten im Einsatz war, die einen systematischen Zusammenhang zunehmend vermissen ließen. Zum anderen wurde versucht, der überkomplexen Instrumentierung durch Priorisierungen Herr zu werden. Wurden zuerst die personelle Erneuerung als Zentralprozess der Hochschultransformation und anschließend eine Fokussierung auf die sog. Integritätsüberprüfungen durchgesetzt, so waren es dann unterkomplex angelegte Personalkommissionen, die zum Primärinstrument dieser Erneuerungsvariante avancierten, welche wiederum der Dichotomisierung als simplifizierendem Beurteilungsmuster den Weg bereiteten. Eine ausgeprägte demokratische Kultur habe der ostdeutsche Hochschulumbau derart nicht hervorzubringen vermocht. Fester als diese fanden sich am Ende Institutionen- und Verfahrensskepsis verankert. Auf diese Weise mussten, so das Fazit, die Systemintegration gelingen, da sie nicht zu vermeiden war, und die Sozialintegration weitgehend scheitern. (HoF/Autorreferat).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2002_(CD)
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