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AutorJessen, Ralph
TitelAkademische Elite und kommunistische Diktatur.
Die ostdeutsche Hochschullehrerschaft in der Ulbricht-Ära.
QuelleGöttingen: Vandenhoeck u. Ruprecht (1999), 552 S.
PDF als Volltext  Link als defekt melden    Verfügbarkeit 
Zugl.: Berlin, Freie Univ., Fachbereich für Geschichtswissenschaften, Habil., 1997.
ReiheKritische Studien zur Geschichtswissenschaft. 135
Beigabengrafische Darstellungen; Literaturangaben S. 500-538; Tabellen; Abbildungen; Register 2
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie
ISBN3-525-35797-4
URNurn:nbn:de:bvb:12-bsb00040449-9
SchlagwörterHochschulgeschichte; Soziale Herkunft; DDR-Forschung; Geschichte (Histor); Elite; Mobilität; Politische Einstellung; Politisches Verhalten; Sozialismus; Transformation; Einkommen; Berufslaufbahn; Berufung; Habilitation; Hochschullehrer; Hochschullehrerbesoldung; Dissertation; Promotion; Statistik; Aspirantur; Paradigmenwechsel; Rekrutierung; SED; Sozialistische Einheitspartei Deutschlands; Professor; Deutschland-DDR; Deutschland-Sowjetische Besatzungszone
AbstractDer Autor untersucht, wie es der SED gelang, das Professorat in die Parteidisziplin einzubinden oder auszutauschen, den Berufszugang mit politischen Kriterien aufzuladen und die Hochschullehre selbst zu ideologisieren. Gleichzeitig legt er die Grenzen der SED-Einflußnahme offen und zeigt, wie sich die herkömmlichen informellen Machtstrukturen erhalten konnten. Gliederung: Einleitung: Akademische Elite und kommunistische Diktatur (A. Historische Voraussetzungen und die Folgen der deutschen Teilung. - I. Hochschullehrer als Elite. - II. Professoren und Politik bis 1945. - III. Die soziale Rekrutierung der Hochschullehrer. - IV. Das Milieu der Ordinarienuniversität. - V. Macht und Markt. Die Rahmenbedingungen des Eliteumbaus in den fünfziger und sechziger Jahren. - B. Der Zugang zu Titel und Stelle. - I. Zwischen Tradition, politischer Intervention und Pragmatismus (1945-1956). - II. Unter dem Druck kulturrevolutionärer Radikalisierung (1956-1961). - III. Technokratische Reform und ideologische Formierung (1961-1971). - IV. Bilanz des Wandels: Vom akademischen Hasard zur Kaderlaufbahn. - C. Konturen des Hochschullehrerberufs. - I. Institutionelle Differenzierung und Beruf. - II. Das Ende der Ordinarienuniversität. - III. Vom Institut zur Sektion oder: Das Ende der "kleinen Grafschaften". - IV. Privilegierung, Disziplinierung, Nivellierung. Einkommen und Rechtsstellung der Hochschullehrer. - V. Vom Forscher-Lehrer zum Erzieher-Lehrer. - D. Elitewechsel und akademische Generationen. - I. Die Zäsur am Anfang: Entnazifizierung, Deportation und "Stalinisierung". - II. Der Generationenwechsel an den Universitäten Berlin, Leipzig und Rostock im Überblick. - III. Die Gründergeneration. - IV. Die zweite Generation. - E. Der Strukturwandel der Hochschullehrerschaft im Überblick. - I. Der Wandel der sozialen Herkunft: Entbürgerlichung und keine Proletarisierung. - II. Nebenwidersprüche: Frauen in der sozialistischen Männeruniversität. - III. Politisches und wissenschaftliches Kapital: Parteimitgliedschaft und Habilitationsraten. - IV. "Übelste Inzucht und Provinzialismus"? Personelle Mobilität an ostdeutschen Universitäten). - Zusammenfassung (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2002_(CD)
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