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Autor/inPuls, Klaus E.
TitelDas variable Oster-Datum. Berechnung des kalendarischen Termins für Ostern.
QuelleIn: Naturwissenschaftliche Rundschau, 52 (1999) 3, S. 88-91    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben; Abbildungen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0028-1050
SchlagwörterSachinformation; Geschichte (Histor); Berechnung; Mathematikunterricht; Ostern; Kalender; Zeit
AbstractDas Ur-Osterereignis fand nach heutigem Stand der Forschung im Jahre 30 n. Chr. statt, mit der Kreuzigung von Jesus am 7. April und der Auferstehungsüberlieferung am 9. April, zur Zeit des jüdischen Passahfestes. An dieses lehnten die frühen Christen ihre nachfolgenden Osterfeiern an, also an den ersten Vollmond im ersten jüdischen Kalender-Monat Nisan. Die frühe Christengemeinde in Rom veränderte jedoch schon im 2. Jh. n. Chr. diesen Brauch; sie bestimmte den Sonntag zum christlichen Feiertag und den ersten Frühlingsvollmond zur Ostergrenze. Die astronomischen Berechnungen dazu waren jedoch über viele Jahrhunderte ungenau. Weder das Konzil zu Nicäa (325) noch die Gregorianische Kalenderreform (1582) erbrachten die erforderliche Genauigkeit. Erst Gauß erreichte das im Jahre 1800 mit der Veröffentlichung seiner Oster-Formel. Der heutige Kompromiss zwischen Astronomen, Kirche und Staat lässt das im gesetzlichen Kalender bewegliche Osterfest maximal über eine Spanne von 35 Tagen pendeln (zwischen 22. März und 25. April). Die Ostkirchen feiern ihr Osterfest weiterhin nach dem alten Julianischen Kalender und damit meist an einem von unserem Ostertermin abweichenden Datum. (Orig.).
Erfasst vonLandesinstitut für Schule, Soest
Update2000_(CD)
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