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Autor/inBlohm, Jürgen
TitelHabilitation reformfest.
Wissenschaftsrat.
QuelleIn: Forschung & Lehre, 4 (1997) 1, S. 10    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0945-5604
SchlagwörterFörderungsmaßnahme; Qualifikation; Wissenschaftsrat; Habilitation; Hochschullehrer; Fortbildung; Empfehlung; Wissenschaftlicher Nachwuchs; Deutschland
AbstractDer Wissenschaftsrat hat sich deutlich für die Beibehaltung der Habilitation ausgesprochen. In seinen Ende November vorgelegten zehn Thesen zur Hochschullehrerqualifizierung heißt es, daß sich die Habilitation als Qualifikation zur Ausübung des Hochschullehrerberufs bewährt habe und weiterhin erforderlich sei. Die Forderung nach einer generellen Abschaffung der Habilitation könne sich der Wissenschaftsrat nicht zu eigen machen. Gleichwohl hält der Wissenschaftsrat Korrekturen am Qualifikationsverfahren für erforderlich. Die Qualifizierungsphase sollte im Anschluß an die Promotion sechs Jahre nicht überschreiten und im Alter von Mitte Dreißig abgeschlossen sein. Der Wissenschaftsrat empfiehlt, spätestens im zweiten Jahr nach der Promotion mit dem Nachwuchswissenschaftler ein "Statusgespräch" zu führen, um die weiteren beruflichen Perspektiven zu erörtern und Mentoren zur Seite stellen zu können. Die Mentoren wiederum sollten dafür sorgen, daß ein eigener Forschungsschwerpunkt entwickelt werden kann sowie zusätzliche Qualifikationen in der Lehre, in der Organisation der Forschung, der akademischen Selbstverwaltung und der Personalführung erworben werden. Die geeignetste Förderung im Sinne einer umfassenden Qualifizierung zum Hochschullehrerberuf stellten befristete Beschäftigungsverhältnisse dar, da sie eine institutionelle Einbettung in den Lehr- und Forschungsbetrieb gewährleisten. Gleichzeitig betont der Wissenschaftsrat, daß künftig auch alternative Zugangswege zur Universitätsprofessur stärker berücksichtigt und gefördert werden sollten. So könnte auf die Habilitationsschrift verzichtet werden, wenn die Qualifikation und Reputation etwa im direkten Austausch mit einer internationalen Wissenschaftlergemeinschaft erworben wurde und überprüfbar sei. Insgesamt müsse der Zugang zum Hochschullehrerberuf weiter geöffnet werden, damit prinzipiell den am besten Qualifizierten der Zugang zu einer Professur offenstehe. (HOF/Text vollständig übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update1998_(CD)
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