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Autor/inn/enBeicht, Ursula; Walden, Günter
InstitutionBundesinstitut für Berufsbildung
TitelÜbergang nicht studienberechtigter Schulabgänger/-innen mit Migrationshintergrund in vollqualifizierende Ausbildung.
Analysen auf Basis des Nationalen Bildungspanels unter besonderer Berücksichtigung von Zuwanderungsgeneration und Schulabschlussniveau.
QuelleBonn: Bundesinstitut für Berufsbildung (2018), 20 S.
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ReiheBIBB Report. 2018,6
BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:0035-0753-9
SchlagwörterBildungsforschung; Empirische Forschung; Längsschnittuntersuchung; Panel; Bildungsbeteiligung; Bildungschance; Bildungsertrag; Zweite Generation; Ausländer; Dritte Generation; Erste Generation; Jugendlicher; Migrant; NEPS (National Educational Panel Study)
AbstractDas Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat auf Basis von Daten des Nationalen Bildungspanels eine nach den Migrationsgenerationen differenzierte Analyse der Übergänge in Berufsausbildung durchgeführt. Zugrunde liegen die Angaben von fast 6.000 Jugendlichen, die in den Jahren 2011 und 2012 nach der 9. oder 10. Klasse von einer Regelschule abgegangen sind. Insgesamt haben Jugendliche mit Migrationshintergrund bei Verlassen der Schule seltener ein Interesse an der direkten Aufnahme einer Berufsausbildung. Auch in der dritten Migrationsgeneration trifft dies, wenn auch sehr abgeschwächt, noch zu. Das hat zur Folge, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund selbst in der dritten Generation seltener eine berufliche Ausbildung aufnehmen als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Im Vergleich zu Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die der dritten Generation angehören, haben diejenigen der zweiten Generation erheblich geringere Chancen, erfolgreich in eine berufliche Ausbildung einzumünden. Obwohl auch sie bereits in Deutschland geboren sind, fallen ihre Schulabschlüsse im Schnitt deutlich niedriger aus, was ihre Aussichten auf einen Ausbildungsplatz mindert. Aber selbst bei gleichem Schulabschluss münden junge Migrantinnen und Migranten der zweiten Generation langsamer und seltener in eine Berufsausbildung ein als diejenigen der dritten Generation beziehungsweise als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Die geringsten Chancen auf einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung haben Jugendliche der ersten Migrationsgeneration - sie sind im Ausland geboren und selbst nach Deutschland zugewandert, meistens mit ihrer Familie. Sie verfügen nochmals über deutlich niedrigere Schulabschlüsse als Jugendliche der zweiten Generation. Die Ergebnisse zeigen nach Auffassung des Autorenteams, dass die Herstellung gleicher Bildungschancen für Migrantinnen und Migranten eine Aufgabe ist, die sich über einen langen Zeitraum erstreckt und eine intensive Förderung der Jugendlichen nötig macht. (BIBB-Doku).
Erfasst vonBundesinstitut für Berufsbildung, Bonn
Update2019/3
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