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Autor/inLuedtke, Jens
TitelJugend heute - gefährlich, bedrohlich und "Generation dick + doof"?
Gefälligkeitsübersetzung: Youth today - dangerous, threatening and a "fat + stupid generation"?
QuelleAus: Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. CD-ROM. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften (2010) 16 S.Verfügbarkeit 
ReiheVerhandlungen des ... Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. 34
Sprachedeutsch
DokumenttypCD-ROM; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-531-16817-3
SchlagwörterBildung; Stereotyp; Fremdeinschätzung; Gewalt; Vorurteil; Wahrnehmung; Jugend; Jugendforschung; Medien; Übergewicht; Kriminalität; Jugendkultur; Generationenverhältnis; Konferenzschrift; Nutzung; Soziales Problem; Internet; Jugendlicher; Junger Erwachsener; Deutschland
Abstract"Traditionell bestehen in der Erwachsenengesellschaft mehrere Bilder von Jugend, die alle mehr oder weniger das Ergebnis von gesellschaftlichen (Nach-)Umbruchsituationen bilden: Jugend als Gefährdung und Bedrohung, Jugend als Hoffnungsträger, Jugend als Partner (Hafeneger 1995). Wie die verschiedenen öffentlich-politischen Diskurse über Jugendgewalt und Jugendkriminalität seit den 1990er-Jahren wieder einmal gezeigt haben, sind diese Bilder, vor allem Jugend als Gefährdung und Bedrohung, latent stets vorhanden und bedürfen in Umbruchsituationen nur äußerer Anlässe, um wieder aktualisiert zu sein. Mit den Ergebnissen der ersten PISA-Welle kam möglicherweise ein neues Bild dazu. Gerät 'Jugend' für die Erwachsenengesellschaft mehr und mehr zu einem Problemfall für die gesellschaftliche Zukunft, diesmal aber nicht nur wegen der zugeschriebenen Devianz, sondern wegen anscheinend doch nachgewiesener kognitiver Defizite? Analoges findet sich im Diskurs über Auszubildende und ihre kognitiven Leistungen, der Teile dieser Population als nicht mehr ausbildungsfähig ausweist. Als Tenor dieser Diskurse lässt sich festhalten: Jugend ist von den Kompetenzen und ihren Verhaltensstandards her nicht oder nur eingeschränkt fähig, die gesellschaftliche Zukunft verantwortlich gestalten zu können. Handelt es sich, um den Titel eines aktuellen Bestsellers zu übernehmen, nunmehr um die 'Generation doof', die neben die gefährliche und bedrohliche Jugend tritt? Welches neues Bild vermitteln mediale und öffentlich-politische Diskurse, welche Ergebnisse zeigt die Jugendforschung, welches Ergebnis zeigen Bevölkerungsbefragungen?" (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2011/4
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