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Autor/inHeßdörfer, Florian
TitelDie riskante Ordnung des Konsums.
Drei Bilder ihres Scheiterns.
Gefälligkeitsübersetzung: The risky order of consumption. Three images of its failure.
QuelleAus: Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. CD-ROM. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften (2010) 12 S.Verfügbarkeit 
ReiheVerhandlungen des ... Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. 34
Sprachedeutsch
DokumenttypCD-ROM; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-531-16817-3
SchlagwörterIdeologie; Wissen; Vergleich; Konsumforschung; Drogenkonsum; Sucht; Freiheit; Glaube; Konsum; Konsumverhalten; Verschuldung; Bedürfnisbefriedigung; Konferenzschrift; Risiko; Typologie
Abstract"Die Praxis des Konsums will gelernt sein. Ihre Selbstverständlichkeit, in der sie als gesellschaftliche und vergesellschaftende Basiskompetenz erlernt und vollzogen wird, tritt vor allem dort in den Vordergrund, wo sie Figuren des Scheiterns produziert. Diese verdichten sich häufig zu prototypischen Bildern, die als medial inszenierte die Grenzen der prekären Konsumpraxis zur Schau stellen und warnend die Gefahren erinnern, welche ihrer Logik inhärent sind. In solchen Kehrfiguren gelingenden Konsums werden grundlegende Mechanismen sichtbar, die in seinem labilen Gleichgewicht am Werk sind. Anhand einer Analyse der medial herauspräparierten Figuren des Messies, des Schuldners und des Süchtigen wird dieser Zugang erprobt. Diese Prototypen stellen in ihren Formen des Versagens und der Überschreitung je unterschiedliche Aspekte des Konsums vor, die in seinem normgerechten Funktionieren Gegenstand erfolgreicher Bewältigungsstrategien sind. Konsumpraxis wird dabei in einem Feld vielfältigster Anrufungen verortet, die sich an das Begehren der Subjekte richten. Um solchem Begehren die Produktivkraft des selbstverantwortlichen Konsums abzugewinnen, sind jene Kompetenzen gefragt, die ihm das notwendige Maß auferlegen: Etwa ein flexibles 'Realitätsprinzip' des Konsums, das ihn mit einem System von Anreiz, Aufschub und Belohnung an das Prinzip 'Arbeit' bindet. Vor allem aber eine reflexive Distanz zum eigenen Glauben, der in die Versprechen und den Kauf der Waren investiert wird - solcher Glaube ist zwar handlungsleitend, das Geglaubte und der Gläubige können sich jedoch nur im Modus der Ironie aufeinander beziehen, der jene minimale Distanz aufrecht erhält, aus der die riskante Ordnung des Konsums ihre Dynamik und ihr produktives (Un)Gleichgewicht bezieht. Dieser ironische Glaube an den Konsum bildet damit ein wesentliches Moment seiner Stabilisierung, da er sowohl vor der Maßlosigkeit des eigenen Begehrens schützt, als auch vor der Reichweite seiner Enttäuschungen." (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2011/4
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