Suche

Wo soll gesucht werden?
Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inPeter, Claudia
TitelIdeen von Erziehung in der Geschichte der Pädiatrie vom 18. zum 20. Jahrhundert.
Gefälligkeitsübersetzung: Ideas of education in the history of paediatrics.
QuelleIn: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 8 (2013) 3, S. 259-272Infoseite zur Zeitschrift
PDF als Volltext kostenfreie Datei (1); PDF als Volltext kostenfreie Datei (2)  Link als defekt meldenVerfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1862-5002
URNurn:nbn:de:0168-ssoar-391467
SchlagwörterErziehung; Pädagogische Theorie; Forschung; Kind; Geschichte (Histor); Medizin; Ideengeschichte; Wissenschaftsdisziplin; 18. Jahrhundert; 19. Jahrhundert; 20. Jahrhundert
Abstract"Für 'Kind, Wissenschaft und Staat' - mit diesem Credo hat sich die Pädiatrie in ihrer Gründungszeit als eine 'soziale Wissenschaft vom Kind' verstanden, die noch natur- und sozialwissenschaftliches Wissen in sich vereinte und die sowohl wissenschaftlich ambitioniert als auch sozialkritisch sein wollte. Nach dieser frühen, quasi omnipotenten Phase, hat sich die Pädiatrie peu à peu in ein naturwissenschaftlich fundiertes medizinisches Fach gewandelt, wobei sozialpädiatrische Bezüge nur noch für die klinische Praxis relevant blieben. Die Haltung zum Kind hat sich dabei vom sozialreformerischen Aufklärungspädiater bis hin zum Patrioten und repressiven Erzieher, der seine anwaltliche Funktion aus den Augen verlor, immer wieder gewandelt. Innerhalb der pädiatrischen Wissensentwicklung hat das Thema der Erziehung kontinuierlich eine Rolle gespielt, wenngleich die entwickelten Erziehungsideen ein Spiegel der jeweiligen Situation des Faches waren, sich zwischen politischer Vereinnahmung, neutraler Professionalität und sozialkritischem Engagement immer wieder neu positionieren zu müssen. Im folgenden Beitrag werden diese sozialen Implikationen pädiatrischer Fachtheorien dargestellt." (Autorenreferat).

"For 'the child, science and the state' - with this credo paediatrics in its founding days understood itself as a 'social science of the child', that still united natural and social scientific knowledge and that aimed at being both scientifically ambitious and socially critical. After this early, quasi-omnipotent phase, paediatrics gradually transformed itself into a natural scientifically grounded medical subject and socialpaediatric references remained relevant only for the clinical practice. In this process, the attitude towards the child changed again and again from the social-reformatory Enlightenment paediatrician to the patriot and repressive educator, who lost track of his function as advocate of the child. Within the development of paediatric knowledge, the issue of education consistently played a role, although the educational ideas developed were a reflection of the particular situation of the subject to always have to re-position itself between political cooptation, neutral professionalism, and socially critical engagement. In the following article, these social implications of paediatric theories will be presented." (author's abstract).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2014/2
Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken prüfen
 

Standortunabhängige Dienste
Bibliotheken, die die Zeitschrift "Diskurs Kindheits- und Jugendforschung" besitzen:
Link zur Zeitschriftendatenbank (ZDB)

Artikellieferdienst der deutschen Bibliotheken (subito):
Übernahme der Daten in das subito-Bestellformular

Tipps zum Auffinden elektronischer Volltexte im Video-Tutorial

Trefferlisten Einstellungen

Permalink als QR-Code

Permalink als QR-Code

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)

Teile diese Seite: