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Sonst. PersonenFata, Márta (Hrsg.); Drobac, Katharina (Mitarb.)
TitelMigration im Gedächtnis.
Auswanderung und Ansiedlung im 18. Jahrhundert in der Identitätsbildung der Donauschwaben.
Gefälligkeitsübersetzung: Migration from memory. Emigration and settlement in the eighteenth century during the formation of identity among Danube Swabians.
QuelleStuttgart: Steiner (2013), 232 S.Verfügbarkeit 
ReiheSchriftenreihe des Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde. 16
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN978-3-515-10329-9
SchlagwörterFremdeinschätzung; Gedächtnis; Identifikation; Identitätsbildung; Geschichtsbild; Geschichtsunterricht; Migration; Nachsozialistische Gesellschaft; Architektur; 18. Jahrhundert; Konferenzschrift; Symbol; Deutscher; Migrant; Ungarn
Abstract"Im Fokus des Tagungsbandes steht die Konstruktion und Inszenierung der eigenen Vergangenheit in Bezug auf die Identitätsbildung der Donauschwaben als einer durch Migration entstandenen ethnischen Gruppe. Die Ansiedlung der deutschen Kolonisten im Königreich Ungarn ging im Verlauf des 18./ 19. Jahrhunderts als Erfolgsgeschichte in das kollektive Bewusstsein der 'Wir-Gruppe' ein. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses signifikante Moment in der historischen Forschung bisher nicht systematisch analysiert wurde. Die Autoren des Bandes untersuchen daher den Stellenwert des Migrationsprozesses im kollektiven Gedächtnis der Donauschwaben. Besonders gefragt wird danach, wie die Gruppengenese hier gespeichert wurde und welche Formen und Wege der (Re-)Konstruktion und Inszenierung dieses identitätsstiftenden Elements in der Geschichte aufzuzeigen sind. Entsprechend dem transdisziplinären Begriff 'Identität' erfolgt die Herangehensweise an die Fragen multidisziplinär." (Verlagsangabe). Inhaltsverzeichnis: Márta Fata: Migration im Gedächtnis. Auswanderung und Ansiedlung in der Identitätsbildung der Donauschwaben (7-20); I. Auswanderung Und Ansiedlung Im 18. Jahrhundert. János Barta: 'Pflüg' mir den Boden, wackre Schwabenfaust'. Die deutsche Einwanderung nach Ungarn im 18. Jahrhundert und ihre Bedeutung für Staat und Gesellschaft (23-37); Márta Fata: 'Kirchhof' versus 'Paradies'. Die Auswanderung in Selbstzeugnissen der Kolonisten zur Regierungszeit Josephs II. (39-51); II. Geschichte - Erinnerung - Identität. Christian Glass: Die inszenierte Einwanderung. Stefan Jägers Triptychon 'Die Einwanderung der Schwaben in das Banat' und seine Wirkungsgeschichte (55-70); Ingomar Senz: Ansiedlungsfeierlichkeiten in der Batschka. Das Beispiel Filipowa 1938 (71-85); Ferenc Eiler: Identität durch Geschichte. Die Zeitschrift 'Deutsch-Ungarische Heimatsblätter' (1929-1943) (87-100); Katharina Drobac: Stefan Kircz, 'Die Einwanderer von Tevel'. Ein Lehrstück in Sachen Identitätsbildung (101-120); Agnes Klein: Geschichtsunterricht und 'Identitätspolitik'. Grundschulbücher der Deutschen in Ungarn von 1868 bis heute (121-134); Katalin Orosz-Takács: Zwischen Mythos und Realität. Historische Kulminationspunkte in Heimatbüchern der ungarndeutschen Vertriebenen (135-151); III. Orte Der Erinnerung. Josef Schwing: Ortsnamen als Identitätssymbole. Das Beispiel der Schwäbischen Türkei (Ungarn) (155-168); János Krähling: Architektur und Gedächtnisgemeinschaft. Die Kirchen der evangelisch-lutherischen Deutschen im Komitat Tolnau in Ungarn (169-186); Márta Fata / Klaus J. Loderer: Gedenkkreuz und Ulmer Schachtel. Monumentalisierung der Auswanderung und Ansiedlung der Donauschwaben (187-220).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2014/3
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