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Autor/inn/enHungerland, Beatrice; Liebel, Manfred
TitelBedeutungen von Arbeit bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund.
Gefälligkeitsübersetzung: Meanings of work for children with and without a migration background.
QuelleAus: Rehberg, Karl-Siegbert (Hrsg.): Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede. Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2. Frankfurt, Main: Campus Verl. (2006) S. 765-779Verfügbarkeit 
BeigabenTabellen 2
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-593-37887-6
SchlagwörterKompetenz; Kultur; Soziale Partizipation; Familie; Arbeit; Deutschland; Familie; Hausarbeit; Kapital; Kind; Tätigkeit; Kultur; Selbstorganisation; Kompetenz; Kind; Hausarbeit; Erwerbstätigkeit; Kapital; Sozialkapital; Arbeit; Konferenzschrift; Selbstorganisation; Tätigkeit; Migrant; Konferenzschrift; Deutschland
Abstract"Neben der Arbeit im Haushalt geht eine Vielzahl von Kindern bezahlten oder unbezahlten Tätigkeiten nach, die als Arbeit definiert werden müssen. Das Selbstverständnis von arbeitenden Kindern unterscheidet sich vor allem nach Schicht und Herkunft. Von deutschen Kindern wird bezahlte Arbeit n der Regel unter dem Etikett 'Hobby' bzw. Freizeitgestaltung angesehen, das neben Geld vor allem die Möglichkeit zur Entwicklung eines hohen Selbstwertgefühls durch Verantwortungsübernahme bietet. Vor allem in aufstiegs- und bildungsorientierten Familien wird der Lernaspekt bei der Arbeit in den Vordergrund gerückt. Die meisten Migrantenkinder dagegen begreifen ihre Arbeit als selbstverständlichen Beitrag zur Familienökonomie, der auf vielfältige Weise erbracht wird: durch die Übernahme von Pflichten im Haushalt, die Betreuung und Versorgung kleiner Geschwister, aber auch durch Mithilfe bei der Erwerbsarbeit der Eltern (z. B. Mithilfe im elterlichen Betrieb). Soziale Ungleichheiten reproduzieren sich durch die Art der ausgeübten Arbeiten, vor allem durch die unterschiedlichen Zugangschancen zu formalisierter oder nicht formalisierter, mehr oder weniger gut oder gar nicht bezahlter Arbeit. Die Kompetenzen, die bei der bzw. aus der Arbeit heraus entwickelt werden, finden im Schulsystem keine Berücksichtigung. Im Gegenteil erfahren Kinder ausländischer Herkunft häufig kulturelle Vorurteile seitens der Lehrkräfte, ihre Arbeitsleistung wird nach eigener Aussage eher als negativ wahrgenommen. Zwar werden die durch die Arbeit erworbenen Kompetenzen von den Migrantenkindern selber als Kulturkapital und die entstehenden Arbeitsbeziehungen als Sozialkapital wahrgenommen, von welchen sie sich einen Transfer für eine berufliche Zukunft erhoffen. Da diese Kinder aus verschiedenen Gründen schlechtere Bildungsabschlüsse erzielen, der formelle Arbeitsmarkt jedoch über Schulabschlüsse definiert wird, ist anzunehmen, dass dies als eine Alternativstrategie zum zukünftigen Zugang zu bezahlter Arbeit genutzt wird. Der Vortrag stützt sich auf die Auswertung qualitativer Interviews mit Kindern und Jugendlichen zwischen 9 und 15 Jahren, die im Rahmen des DFG - Projekts 'Die Bedeutung der Arbeit für Kinder unter besonderer Berücksichtigung ihrer gesellschaftlichen Partizipation und ihres Kompetenzerwerbs' geführt wurden." (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2007/1
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