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Autor/inn/enBellmann, Lutz; Leber, Ute
TitelDer IZA-Reformvorschlag der Arbeitslosenversicherung.
QuelleIn: Arbeit und Beruf, 56 (2005) 8, S. 233-234Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0343-1886
SchlagwörterLeistungsdifferenzierung; Sozialabgaben; Kostensenkung; Sparen; Versicherung; Arbeitslosengeld; Arbeitslosenversicherung; Eigenleistung; Reform
AbstractDer Beitrag stellt die vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) entwickelten Vorschläge zur Reform der Arbeitslosenversicherung vor und unterzieht sie einer kritischen Bewertung. Die Grundidee des IZA-Reformvorschlages besteht darin, zwei Säulen der Absicherung des mit der Arbeitslosigkeit verbundenen Einkommensverlustes zu kombinieren: (1) eine solidarische Versicherungskomponente und (2) die Eigenvorsorge durch Abschluss privater Versicherungsverträge mit freier Wahl zwischen unterschiedlichen Tarifen und Sparen. Die Details der zur Wahl stehenden drei Tarife (Standardtarif, Leistungstarif, Spartarif) werden erläutert. Positiv an diesem Vorschlag einer grundlegenden Neugestaltung des Systems der Arbeitslosenversicherung wird bewertet, dass die damit verbundene Senkung der Lohnnebenkosten einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft und positive Beschäftigungseffekte haben würde. Kritisch wird eingewendet, dass die Bezieher niedriger Einkommen, die dem Risiko der Arbeitslosigkeit am meisten ausgesetzt sind, in den 'Standardtarif' gezwungen werden und eine schlechtere Absicherung erfahren als die Bezieher höherer Einkommen. Bei der privaten Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ist überdies zu bedenken, dass anstelle einer Risikodiversifikation eine Risikohäufung eintritt, wenn viele Menschen (z.B. in einer Rezession) gleichzeitig arbeitslos werden und das vom IZA ermittelte Kosteneinsparungspotenzial von bis zu 50 Prozent ohne Berücksichtigung der Arbeitsnachfrageseite unter diesen Bedingungen als unrealistisch erscheint. Forschungsmethode: deskriptive Studie. (IAB).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2006/1
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