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Autor/inBühler-Niederberger, Doris
TitelKindheit und die Ordnung der Verhältnisse.
Von der gesellschaftlichen Macht der Unschuld und dem kreativen Individuum.
Gefälligkeitsübersetzung: Childhood and the order of relationships. The social power of innocence and the creative individual.
QuelleWeinheim: Juventa Verl. (2005), 270 S.Verfügbarkeit 
ReiheKindheiten. 26
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN3-7799-0228-1
SchlagwörterGesellschaft; Gesellschaftsordnung; Sozialer Konstruktivismus; Sozialisation; Kindheit; Familie; Kind; Lese-Rechtschreib-Schwäche; Moral; Politik; Privatsphäre; Generationenverhältnis; Konstruktion
Abstract"Das Kind ist Angelpunkt und Begründung von rund um das Kind geordneten Verhältnissen. Diese Ordnung entzieht sich der Kritik durch die Argumentation mit der Natur des Kindes. Über die Kindheit lassen sich auch die Respektablen von den nicht mehr Respektablen in der Gesellschaft unterscheiden. Dieser moralische Ausschluss geschieht da, wo kindliche Unschuld überhöhend aufgebaut und gegen politische Gegner und in besonderer Schärfe gegen gesellschaftliche Außenseiter gewendet wird - durch die Macht der Unschuld. Auf der Kenntnis dessen, was Kindheit sei, und d.h. vor allem den entdeckten Gefahren und Krankheiten und dem Entwurf einer normalen Entwicklung, begründet sich Expertise. Entwicklung wird als langer und gefahrvoller Weg entworfen. Besondere Brisanz wird dieser Argumentation im öffentlichen Diskurs durch die moralische Überhöhung des Kindes und die ihm zugeschriebene Schlüsselstelle als gesellschaftliches Ordnungselement verliehen. Die soziale Ordnung, als deren Baustein die Kindheit hier dargestellt wird, ist die Ordnung einer ungleichen Gesellschaft. Dabei geht es in diesem Band nicht um die ungleichen Chancen des Bildungssystems, sondern um die Arrangements von Familien. Grundlage sind mehrere empirische Studien, in denen verschiedenstes Material analysiert wurde. Diese Variation des Zugangs ist dem Versuch geschuldet, Einblick zu geben in Prozesse sozialer Ordnung, deren Gesellschaftlichkeit gelegentlich wegen der übergroßen Selbstverständlichkeit, die für die Folgen beansprucht wird, übersehen wird." (Autorenreferat).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim
Update2006/3
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