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Autor/inBeer, Raphael
TitelVom realitätsverarbeitenden zum realitätserzeugenden Subjekt. Eine philosophische Fundierung der Sozialisationstheorie.
Paralleltitel: From the "individual as a productive processor of reality" to the "individual as a productive producer of reality". A philosophical foundation of theory of socialization.
QuelleIn: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 22 (2002) 4, S. 408-421Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0720-4361; 1436-1957
URNurn:nbn:de:0111-opus-89537
SchlagwörterSozialisation; Sozialisationsforschung; Sozialisation; Theorie; Sozialisationsforschung; Subjekt (Phil); Subjekt-Objekt-Beziehung; Theorie
AbstractIn der jüngeren Sozialisationstheorie wird vermehrt die Intention formuliert, die Eigenaktivität des Subjektes im Sozialisationsprozess stärker zu berücksichtigen. Zum einen wird dies mit der Formel des 'produktiv realitätsverarbeitenden Subjektes' auf den Begriff gebracht, zum anderen bemüht sich insbesondere die kompetenzorientierte 'konstruktivistische Sozialisationsforschung' dieses Programm zu verfolgen. Dabei wird jedoch ein handlungstheoretisches Subjektverständnis bemüht, das eine begriffliche Unschärfe produziert, die eine konsistente Subjekttheorie und damit eine trennscharfe Bestimmung der Eigenaktivität des Subjektes erschwert. Um dieses Problem zu lösen, wird in dem Beitrag der Vorschlag gemacht, das Subjekt erkenntnistheoretisch bzw. -kritisch zu konzipieren. Dadurch wird ein Subjektverständnis instruiert, das die Subjekt-Objekt-Dichotomie überwindet und die Wirklichkeit als je subjektives Konstrukt begreift. Der Vorteil dieses zunächst heuristischen Vorschlages liegt einerseits in der Möglichkeit einer konsistenten Subjektbestimmung und andererseits in einer forschungsanleitenden Programmatik, die einen breiteren Zugang zu individuellen Entwicklungsverläufen ermöglicht. (DIPF/Orig.).

In recent theory of socialisation there is an increasing awareness giving more attention to the agency of subjects itself in the process of socialization. Direct indications about that change into the focus of theory of socialization are the often used formula of the "individual as a productive processor of reality" or the programme of the constructivist research of socialization. In both cases still many problems are produced first of all through the idea of an action-theory based subject. One of the main theses in this article is that this understanding aggravates a consistent theory of subject in theories of socialization and so an unequivocal definition of agency of subjects. To solve that problems I suggest to conceptualise the subject epistemologically. The consequence of this strategy will offer a comprehension of the subject that is able to overcome the subject-object-dichotomy and to recognize " reality " as a construct made by subjects in a strict sense. On the one hand the advantage of this firstly heuristic proposal is the possibility to ascertain consistently the subject. On the other hand further research may be fruitful instructed because of the broader understanding of individual development. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2014/3
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