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Autor/inAdawy, Angi Salah Farid
TitelEntwicklung und Erprobung eines Lernstilinventars für das musikalische Lernen (Lernen und Üben mit Musikinstrumenten), nach dem Modell von Schmeck.
Quelle(2005), VIII, 269 S.
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Göttingen, Univ., Diss., 2005.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:gbv:7-webdoc-594-9
SchlagwörterLernen; Musikinstrument; Musikunterricht; Dissertation
AbstractDas Lernen bzw. lebenslange Lernen stellt eine Herausforderung unserer Zeit dar. Das Lernen sollte und kann nicht nur in formellen Bildungsinstitutionen stattfinden, sondern die Lernenden sollten auch außerhalb dieser eine sehr bedeutende Rolle übernehmen. Dafür ist es notwendig, dass der Lernende sich seiner eigenen lernstrategischen Kenntnisse und Fähigkeiten bewusst ist, was u.a. durch Lernstilinventare erleichtert werden kann. Trotz der Besonderheit der Musik und ihrer Auswirkungen zur Verbesserung vielfältiger Verhaltensweisen, Fähigkeiten und Fertigkeiten und der Aktivierung beider Gehirnhälften fehlt ein Lernstilinventar, welches das Verhalten des Musizierenden beschreiben kann. Daher steht im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit die Entwicklung eines Lernstilinventars für den musikalischen Bereich. Dabei wurde eine Liste von Aussagen entwickelt, die den vier Lernstilkategorien nach Schmeck zugeordnet sind. Durch eine Expertenvalidierung wurde überprüft, ob diese Aussagen für das Musizieren und Musikalische Lernen geeignet sind. Die vier Kategorien sind: Verarbeitungstiefe, Wissensspeicherung, Methodisches Lernen und Individuelle Verarbeitung. Zunächst wurde das entwickelte Lernstilinventar an 104 Schüler/innen (12-19 Jahre alt) des Musikzweiges eines Gymnasiums in Göttingen verteilt. Die Antworten dieser Stichprobe wurden durch Faktorenanalyse untersucht, wobei Cluster von Taktiken innerhalb jeder Kategorie aufgedeckt wurden. Diese Cluster der Lerntaktiken (Aussagen) dienen als operationale" Definitionen der Lernstrategien. Im Weiteren wurde untersucht, welche Auswirkungen Musik-Lernsoftware auf die kognitive musikalische Leistung und die Einstellung von Schülern/innen mit verschiedenen Lernstilen bei lehrerunabhängigem Lernen hat. Die Population der zweiten Untersuchung ist eine 7. Klasse des Musikzweiges des gleichen Gymnasiums, die auch Teil der Population von 104 Schüler/innen ist. Durch den T-Test zeigt sich, dass es im Allgemeinen eine signifikante Veränderung zwischen Vor- und Nachleistungstest gab. Weiterhin wurde jeweils untersucht, ob es signifikante Unterschiede zwischen Lernenden mit einer geringen, mittleren oder starken Ausprägung bei einer der vier Lernstilkategorien (VT, WS, ML und IV) gab. Es ergaben sich hierzu keine signifikanten Unterschiede. Darüber hinaus wurde untersucht, ob es signifikante Unterschiede innerhalb der Kategorien zwischen Vor- und Nachtest bei Lernenden mit geringer, mittlerer und starker Ausprägung der jeweiligen Kategorie Verarbeitungstiefe, Wissensspeicherung, Methodisches Lernen und Individuelle Verarbeitung gab. Es ergab sich eine hoch signifikante Veränderung hinsichtlich des Vor- und Nachtests bei mittlerer Ausprägung der Verarbeitungstiefe, Wissensspeicherung, methodischem Lernen und Individueller Verarbeitung. Es gab ebenfalls signifikante Unterschiede auf dem 2%-Niveau hinsichtlich des Vor- und Nachtests bei geringer Ausprägung der Individuellen Verarbeitung. Zuletzt wurde ein Vorschlag bezüglich der Wirkungen in der Praxis hinsichtlich unterschiedlicher Lernstile in Form einer Matrix vorgelegt, welche die als relevant erachteten Aussagen über die Beziehungen zwischen den vier Lernstilkategorien von Schmeck und grundlegende Beschreibungsparameter von Lern-/Lehrsituationen bei computergestütztem musikalischen Lernen in eine geordnete Darstellung bringt. (Orig.).

Learning and/or lifelong learning represents a challenge in our time. Learning should not only take place as teacher-oriented in formal educational institutions, but also the learners themselves should play a very important role in the learning process. Therefore, it is necessary that the learner is aware of his own knowledge and abilities, which can be facilitated by learning style inventories. Despite the characteristic of music and its effects on improvement of several behaviours, abilities, skills and activating both halves of brain, there was no learning style inventory yet, which can describe the behaviour of music learners. Therefore, the development of a learning style inventory for the field of music is a central point in the present work. A list of statements was developed, which can be assigned to the four learning style categories according to Schmeck. It was examined by an expert validating whether these statements are suitable for making and learning music. The four categories are: deep processing (VT), fact retention (WS), methodical study (ML) and elaborative processing (IV). First the developed learning style inventory was distributed to 104 pupils (12-19 years old) in the branch of music at a gymnasium in Göttingen. The answers of this sample were examined by factor analysis, whereby clusters by tactics within each category were revealed. These clusters of learning tactics (statements) serve as "operational" definitions of the learning strategies. Additionally, it was examined which effects music learning software has on the cognitive musical performance and the attitude of pupils with different learning styles during teacher independent learning. The population of the second study was a class in 7th grade of the branch of music of the same gymnasium, which was also a part of the population of 104 pupils. The t-test showed that there was generally a significant change between pre and afterachievement test. Furthermore, it was examined whether there were significant differences between learning with slight, intermediate and strong characteristic in one of the four learning style categories (VT, WS, ML and IV). There were no significant differences found. Moreover, it was examined whether there were significant differences within the categories between pre and post test with learners with slight, intermediate and strong characteristic of the respective category: deep processing, fact retention, methodical study and elaborative processing. A highly significant difference resulted regarding the pre and post tests in the case of intermediate characteristic of deep processing, fact retention, methodical study and elaborative processing. Also there were significant differences on the 2%-level regarding the pre and post tests with slight characteristic of the individual processing. At the end of the study a suggestion was submitted concerning the effects in practice regarding different learning styles in form of a matrix, where the statements that were considered to be important about the relations between the four learning style categories according to Schmeck and basic description parameters of learning/training situations in computer-assisted (aided) musical learning were presented in a tabulated way. (Orig.).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2015/3
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