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Autor/inEisemann, Christoph
TitelZwischen-Räume.
Vielfalt und Begrenzungen von Raumkonstruktionen im Social Web.
QuelleIn: Computer + Unterricht, 24 (2014) 96, S. 48-51    Verfügbarkeit 
BeigabenIllustrationen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0176-3717; 0941-519X
SchlagwörterSozialraum; Mediennutzung; Soziale Medien; Raumvorstellung; Jugendkultur; Vernetzung; Internet; Jugendlicher; Online
AbstractNils' Familie ist an einen Ort umgezogen, an dem kaum Gleichaltrige wohnen. Seither hat er den Kontakt zu früheren Freunden aus der Nachbarschaft verloren, denn diese Beziehungen hatten sich um das gemeinsame Erleben in ihrer Nachbarschaft konstituiert. Die Teilnahme an einer Jugendkultur, die Online- und Offline-Raum verbindet, hat es ihm in seiner neuen Heimat ermöglicht, seinen Erlebens- und Sozialraum wieder zu erweitern, seine Nachbarschaft mit anderen Augen zu entdecken und diesen Orten Positives abzugewinnen - durch ihre Funktion als Bühne für die Performance des Straßentanzes C Walk, mit dem sich Nils in Videos auf YouTube präsentiert. Nils' Form der Erweiterung von Raum mittels Internet ist nur ein Beispiel aus der Vielfalt von Raumerweiterungen, die heute mit dem Medienhandeln jugendlicher einhergehen. Wenn Online- und Offline-Welt verschmelzen, eröffnet das dem Einzelnen neue Möglichkeiten und Chancen. Dieser Konvergenz wohnt aber auch eine begrenzende Eigenschaft inne, deren Wirkung sehr subtil ist und kaum wahrgenommen wird: Plattformbetreiber und Software-Hersteller strukturieren mittels Code die Wahrnehmung jenes Teils der Welt, den wir über die Benutzeroberflächen von Geräten und Angeboten erleben - und sie beeinflussen damit auch die Wahrnehmung und die Konstruktion von sozialem Raum. Ersichtlich wird für den Einzelnen meist nur der Aspekt des Gewinns an Freiheit und Handlungsoptionen. Um einen kritischen Blick zu entwickeln und sich möglichst selbstbestimmt in dieser Welt zu bewegen, ist es wichtig zu wissen, wie sozialer Raum überhaupt konstruiert wird und welche Bedingungen dabei gelten. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2015/2
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