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AutorenSendzik, Norbert; Abendroth, Sonja
TitelNutzen Schulleitungen kommunale Bildungsberichte? Ergebnisse einer Befragung von Schulleitungen.
QuelleIn: Schulverwaltung. Nordrhein-Westfalen, 27 (2016) 2, S. 43-45
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0937-7239
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-129209
SchlagwörterBefragung; Bildungsmonitoring; Rezeption; Bildungsmanagement; Bildungspolitik; Neue Steuerung; Schulforschung; Schulentwicklung; Schulleitung; Übergang Primarstufe - Sekundarstufe I; Wissensverarbeitung; Gemeinde (Kommune); Regionalisierung; Bildungsbericht; Evidenz; Nordrhein-Westfalen; Ruhrgebiet
AbstractSpätestens seit der bundesweiten Umsetzung des Programmes "Lernen vor Ort" hat die Idee eines Bildungsmonitorings Einzug in die Bildungsplanung von deutschen Kommunen gehalten. Öffentlich zugängliche, kommunale Bildungsberichte sollen sowohl politischen, administrativen, zivilgesellschaftlichen als auch pädagogischen Akteuren Informationen zu lokalen Herausforderungen und Entwicklungen in den unterschiedlichen Bildungsbereichen zur Verfügung stellen. Übergreifend wird erwartet, dass Bildungsberichte eine datengestützte Entwicklung von Zielen und Maßnahmen initiieren und damit zu einer wirksameren Steuerung von Bildungsprozessen beitragen. Ob und wie kommunale Bildungsberichte genutzt werden, wurde bislang allerdings nur für politische und administrative und nicht für pädagogische Entscheidungsträger untersucht. Der Beitrag greift diese Leerstelle auf und fokussiert die Nutzung von kommunalen Bildungsberichten durch Schulleitungen für Entwicklungsprozesse auf Schulebene. Dazu wurde eine schriftliche Befragung von 97 Schulleitungen aus acht kreisfreien Städten der Metropolregion Rhein-Ruhr durchgeführt. Insgesamt zeigt die Fallstudie, dass die befragten Schulleitungen Bildungsberichte als eine wertvolle Informationsquelle für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der schulischen Arbeit begreifen. So gaben die Schulleitungen etwa an, dass sie insbesondere Übergangsquoten von der Primar- zur Sekundarstufe I vor allem für die Zusammenarbeit mit Eltern, für die schulübergreifende Netzwerkarbeit und für die Entwicklung von Instrumenten zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen nutzen. Ferner deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Nutzungsintensität der Daten aus Bildungsberichten vor allem davon abhängt, ob eine Schulleiterin bzw. ein Schulleiter an einer Grund- oder an einer weiterführenden Schule arbeitet. (Autor).
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update2017/1
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