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AutorTrattner, Agnes
TitelDie Wiederbelebung der Todessymbolik in der (Jugend)kultur.
Von der Randerscheinung zum Massenphänomen.
QuelleAus: Nóbik, Attila (Hrsg.); Pukánszky, Béla (Hrsg.): Normalität, Abnormalität und Devianz. Gesellschaftliche Konstruktionsprozesse und ihre Umwälzungen in der Moderne. Frankfurt am Main u.a.: Lang (2010) S. 167-176    Verfügbarkeit 
ReiheErziehung in Wissenschaft und Praxis. 7
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-631-60015-3
SchlagwörterKultur; Bildungsgeschichte; Selbstdarstellung; Jugend; Jugendalter; Jugendforschung; Jugendszene; Inszenierung; Stil; Geschichte (Histor); Ästhetik; Symbolik; Tabu; Tod; Todesvorstellung; Kleidung; Sozialpädagogik; Jugendkultur; Abgrenzung; Szene
AbstractSelbstinszenierungen in Jugendkulturen spiegeln gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wider. Tabuthemen besitzen eine besondere Anziehungskraft auf Jugendliche und werden von ihnen in erster Linie auf einer ästhetischen Ebene zum Ausdruck gebracht. Indem Jugendliche auf Todessymbole früherer Zeiten zurückgreifen, diese um neue Elemente erweitern und in einen neuen Kontext stellen, verweisen sie auf ein gesellschaftlich tabuisiertes Thema. Die Jugendszene der Gothics, auch Schwarze Szene genannt, unterläuft mit ihrem ästhetischen Ausdruck bewusst die Todesverdrängung der Mehrheitsgesellschaft und distanziert sich so vom Mainstream. Die massenhafte Verbreitung von Todessymbolen in den letzten Jahren wirft die Frage auf, ob Todessymbole mittlerweile für Jugendliche nicht vielmehr eine Möglichkeit geworden sind, sich von der Kultur der Erwachsenen und der Kindheit abzugrenzen und um sich adäquat als jugendlich darzustellen.
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2017/1
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