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Literaturnachweis - Detailanzeige

AutorReinert, Johannes
TitelDie Inhaltsangabe im Deutschunterricht.
Eine Video- und Interviewstudie zum Umgang mit einer viel diskutierten Textform.
QuelleHildesheim: Univ. (2012), 525 S.
PDF als Volltext  Link als defekt melden    Verfügbarkeit 
Hildesheim, Univ., Diss., 2012.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie; Graue Literatur
URNurn:nbn:de:gbv:hil2-opus-1773
SchlagwörterBildungsforschung; Inhaltsanalyse; Qualitative Sozialforschung; Klassenraum; Lehrerbildung; Unterrichtskommunikation; Unterrichtsforschung; Videoanalyse; Unterricht; Deutschunterricht; Nacherzählung; Textverständnis; Lesekompetenz; Schreibkompetenz; Dissertationsschrift; Abstract; Hochschulschrift; Inhaltsangabe; Inhaltserschließung; Interpretation; Zusammenfassung
AbstractDie schriftliche Textwiedergabe gilt als höchst bedeutsam für das Leseverstehen. Gleichzeitig ist sie von außerordentlicher Komplexität. Gerade die von PISA herausgestellten Schwierigkeiten vieler Schüler mit textreproduzierenden Aufgaben zeigen hier besonderen Förderbedarf an. Dennoch ist über den Unterricht mit einer geradezu klassischen Form der Wiedergabe wenig bekannt: Diese Arbeit schließt die Forschungslücke und untersucht erstmals Unterrichtsalltag mit der Inhaltsangabe. Im Rahmen einer qualitativen Studie zeigt sich, dass die Anforderungen der Textform zueinander in einem Spannungsverhältnis stehen. Dieses wird im Unterricht jedoch einseitig aufgelöst. Als neuralgischer Punkt der Untersuchungen erweist sich die Fokussierung der Akteure auf die sprachlich-formale Ebene und die Vernachlässigung der heuristischen Dimension. So wird die Diskrepanz zwischen der traditionellen, stark normierten Inhaltsangabe und dem Versuch der Kommunikationsorientierung im Unterricht nicht überbrückt. Aufgrund einer fehlenden funktionalen Einbettung des Schreibens verbindet sich bei den Akteuren infolgedessen eine Orientierungslosigkeit im Großen mit einer Orientierung an schlichten sprachlichen Regeln im Kleinen. Deutlich wird somit, dass nicht das Anforderungsprofil der Inhaltsangabe per se, sondern der unreflektierte Umgang mit den grundsätzlichen Spannungen der Textform zu den Schwierigkeiten der Schüler führt. (Verlag).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2013/2
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