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AutorAlhadar, Ivan
TitelThesen zur Uebertragbarkeit westlicher paedagogischer Ansaetze auf andere Gesellschaften (die sog. Dritte Welt).
QuelleAus: Werkstattgespraech. Methodentransfer oder Angepasste Unterrichtformen. Muenchen: Goethe-Inst. (1986) S. 297-312    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterErziehungswissenschaft; Schulorganisation; Didaktische Grundlageninformation; Lernerorientierung; Methodik; Deutsch; Fremdsprachenunterricht; Dritte Welt; Hochschule; Interkultureller Vergleich; Indonesien
AbstractDie zwei wesentlichen Stroemungen in der europaeischen Erziehungsentwicklung sind in ihrer sozialen Funktion ausgerichtet an Reformen oder radikaler Veraenderung der Gesellschaft. In diesen Bereichen etwa stellt sich die Frage nach der Position, welche das Goethe- Institut vertritt im Hinblick auf die Uebertragung europaeischer Ansaetze auf andere Gesellschaften. Der Verfasser stellt zwei unterschiedliche Wege der indonesischen Bildungsgeschichte gegenueber: einerseits die modernen staatlichen und privaten Schulen und andererseits die rein traditionelle und progressiv-traditionelle Form als autochtone Bildungsformen. Es stellt sich die Frage nach einer Synthese. Die anschliessenden Diskussionen zur Uebertragbarkeit westlicher Paedagogik ergibt u.a.: mit einer einfachen Anpassung an lokale Lerntraditionen ist es nicht getan; aufzugreifen waeren nach vorn weisende Traditionen, die oekonomischen Rahmenbedingungen muessten beruecksichtigt werden. Schulen werden letztlich immer als Weg zur Hochschule gesehen, die ohne westliche Ausrichtung allerdings keine Chance haben. Ein Grund dafuer, dass die Laender der Dritten Welt ihr Erziehungssystem eben darauf ausrichten. Das Goethe- Institut kann sich nicht in die Nische solcher alternativer Schulen wie die geschilderten Pesantren begeben, doch ist es wichtig, solche Formen zu reflektieren, um in unserem Schulsystem moeglicherweise Veraenderbares herauszufinden. Zwei Gespraechsteilnehmer vermissen in dieser Diskussion die Klaerung des eigenen Standortes als Voraussetzung der weltweiten Zusammenarbeit mit den Entwicklungslaendern. So etwa muesste man auch den Standpunkt gegenueber der universalen Verbindlichkeit bzw. Uebertragbarkeit von Werten klaeren. Zuerst sollten die Voraussetzungen reflektiert werden, unter denen ueberhaupt in sinnvoller Weise ueber die Uebertragbarkeit paedagogischer Ansaetze gesprochen werden kann.
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1998_(CD); 2001/1
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