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AutorTouber, A.
TitelDer Erwerb verwandter Fremdsprachen.
QuelleIn: IRAL : International review of applied linguistics in language teaching, 21 (1983) 4, S. 283-297    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben; Grafiken; Tabellen
Sprachedeutsch; englische Zusammenfassung; französische Zusammenfassung; niederländische Zitate
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0019-042x
SchlagwörterEmpirische Forschung; Statistische Auswertung; Bewusstmachung; Testauswertung; Didaktische Grundlageninformation; Deutsch; Kontrastive Linguistik; Linguistik; Psycholinguistik; Fremdsprachenunterricht; Niederländisch; Frequenz; Forschungsbericht; Interferenz
AbstractDer Verfasser ist der Ueberzeugung, dass es keine allgemein gueltige Zweitsprachenerwerbshypothese geben kann, dass vielmehr Naehe und Ferne der Sprachen zueinander als entscheidende Faktoren in Rechnung gestellt werden sollten. Er berichtet ueber einen Ausschnitt aus einem weitlaeufig angelegten Forschungsprojekt zum Erwerb des Niederlaendischen durch Deutsche. 87 Versuchspersonen hatten interferenztraechtigen niederlaendischen Substantiven die ihnen entsprechenden Artikel zuzuordnen. Den groessten Anteil an Fehlertotale hatten die Interferenzen aus der Muttersprache, aber eine verlaessliche Korrelation zwischen Fehlerrangplaetzen und statistischen Angaben (Wortfrequenzen, Aufenthaltsdauer in den Niederlanden, prozentuale Verteilung von Artikelformen auf die Substantive) liess sich nicht etablieren. Ein Blick auf die anderen innerhalb des Projekts verwendeten Tests belehrte darueber, dass Funktor-Tests, wie sie von Dulay und Burt oder Krashen in der amerikanischen Zweitsprachenerwerbsforschung benutzt wurden, bloss formale Kategorien erfassen, die den Verwandtschaftsgrad zwischen zwei Sprachen verdecken koennen und deshalb zu der Aussage verleiten, die Interferenz sei kein relevanter Faktor im Zweitsprachenerwerb. Fuer den Fremdsprachenunterricht schlaegt der Verfasser vor, die natuerlichen Zweitsprachenerwerbssequenzen zu ermitteln, die Materialien daran anzupassen und Interferenzen durch Bewusstmachung zu steuern.
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1998_(CD); 2001/1
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