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Autor/inBraune, Holger
TitelRezension zu: Kammerl, R. (2018). Bildungstechnologische Innovation, mediendidaktische Integration und/oder neue persönliche Lernumgebung? Tablets und BYOD in der Schule. In J. Bastian & S. Aufenanger (Hrsg.), Tablets in Schule und Unterricht. Forschungsmethoden und -perspektiven zum Einsatz digitaler Medien (S. 175-189). Wiesbaden: Springer VS.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2020) 85, 8 S.
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterWiderstand (Psy); Digitale Medien; Mediennutzung; Nutzerverhalten; Schule; Schülerperspektive; Unterrichtsmedien; Rezension; Tablet PC; Deutschland; Hamburg
AbstractWenngleich Tablet-PCs weithin als attraktive Technologie zur Stärkung des digitalen Lernens betrachtet werden, lässt sich hinterfragen, ob es aus Schülerperspektive Widerstände und Gründe gegen ein Lernen mit Tablets gibt. Kammerl stellt Ergebnisse aus zwei Hamburger Pilotprojekten vor. In einem Projekt wurde ein Bring-Your-Own-Device-Ansatz (BYOD) realisiert, bei dem das Tablet neben dem Smartphone, Laptop etc. nur eines der verschiedenen digitalen Geräte ist, welches die Schülerinnen und Schüler privat für den Unterricht mitbringen. [...] Der Autor untersucht, wie BYOD-Schülerinnen und -Schüler mobile digitale Geräte in Freizeit und Schule nutzen und ob die Verwendung von Tablets in der Schule von bestehenden Nutzungspräferenzen abhängt. Daneben eruiert er, wie Schülerinnen und Schüler aus Tabletklassen ihre Geräte einsetzen und welche Gründe sie dafür anführen. Die Untersuchung basiert auf Ergebnissen der jeweiligen Projektevaluationen, [...] Im Ergebnis zeigen sich mehrere schülerseitige Gründe, welche die Tabletnutzung in der Schule einschränken. Wenngleich etwa die Hälfte der BYOD-Schülerschaft ein Tablet besitzt, ist es nur selten das präferierte digitale Gerät und die Mehrheit beabsichtigt nicht, es mit in die Schule zu nehmen. [...] Die Schülerinnen und Schüler erkennen zudem ein Ablenkungspotenzial von mobilen Geräten, wobei Lehrkräfte mitunter unrealistische Selbstregulationskompetenzen unterstellen. [...] Der Beitrag beleuchtet zwei Umsetzungsparadigmen schulischer Digitalisierung und betont die Schülerperspektive. Allerdings ist das Design der zugrundeliegenden Evaluationen nur teilweise nachvollziehbar, die Ergebnisschau wirkt eklektizistisch und die Verzahnung zwischen empirischen Befunden und theoretischem Exkurs zur subjektorientierten Lerntheorie ist bedauerlich gering. [... Der Beitrag sensibilisiert dafür], bei digitaler Schulentwicklung über alle technischen und finanziellen Fragen nicht das Wesentlichste aus dem Blick zu verlieren: die Schülerinnen und Schüler. (Orig.).
Erfasst vonQualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW), Soest
Update2021/3
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