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Autor/inStein, Margit
TitelWerteorientierungen bei Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland.
Paralleltitel: Value orientations among people with and without a migrant background in Germany.
QuelleIn: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 37 (2017) 2, S. 195-213Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenAbbildungen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0720-4361; 1436-1957
SchlagwörterSozialisation; Norm; Wertbegriff; Migration; Migrationshintergrund; Religion; Ethnische Gruppe
AbstractDer Artikel befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen Werteorientierungen und dem Migrationshintergrund auf Basis der Daten des international repräsentativen Religionsmonitors 2013 (n=14045) mit einem besonderen Fokus auf die Situation in Deutschland. Unterschiedliche Migrantengruppen der ersten Generation - selbst im Ausland geboren - und der zweiten Generation - mindestens ein im Ausland geborenes Elternteil - ließen sich gemäß ihrer Werteorientierungen anhand des Wertefragebogens nach Schwartz (1996) differentiell unterscheiden. Der einheimischen Bevölkerung war tendenziell Selbstbestimmung wichtiger als den Migrant/- innen der ersten und zweiten Generation. Migrant/-innen der ersten Generation war auch infolge ihrer eigenen Zuwanderungsgeschichte (Flüchtlingssituation, Arbeitsmigration) häufig Sicherheit und Leistung besonders wichtig, wobei Migrant/- innen der zweiten Generation (Kinder meist von Arbeitsmigrant/-innen) tendenziell die Stimulation, also ein aufregendes Leben zu führen, sowie hedonistische Ziele wichtiger waren als den Einheimischen und den Migrant/-innen der ersten Generation.

The article deals with the correlations between value orientation and migration background on basis of the data of the international large scale assessment Religionsmonitor 2013 (n=14045) with a special focus on the situation in Germany. Different groups of immigrants of the first (born in another country) and second generation (at least one of the parents born in another country) had statistically relevant different value orientations. While the autochthonous population preferred autonomy more than the migrants, persons with a migration background (first generation) stressed more often the importance of security values and achievement due to their special migration history of flight and working migration. Immigrants of the so-called second generation who were born in the country they live in at the moment more often strive to values of stimulation and hedonism than migrants of the first generation or the autochthonous population.
Erfasst vonIPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel
Update2017/4
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