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Autor/inn/enWirth, Andrea; Reinelt, Tilman; Gawrilow, Caterina; Rauch, Wolfgang A.
TitelSelbstkontrolle in der Schule: Der Zusammenhang von geringer Selbstkontrolle und schlechten Schulleistungen bei Kindern mit ADHS.
QuelleIn: Lernen und Lernstörungen, 4 (2015) 4, S. 245-259Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2235-0977
DOI10.1024/2235-0977/a000114
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-169492
SchlagwörterAufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung; Belohnungsaufschub; Intelligenz (Psy); Unaufmerksamkeit; Diagnostik; Intelligenzquotient; Intelligenztest; Kind; Sekundarstufe I; Grundschule; Leistungsniveau; Schulleistung; Schülerleistung; Regression; Regressionsanalyse; Selbstkontrolle; Wirkung
AbstractEine empirische Studie über den Einfluss der Selbstkontrollkapazität auf den Zusammenhang zwischen einer ADHS-Diagnose und den schulischen Leistungen wird vorgestellt. Im Rahmen der Untersuchung wurden für 44 Kinder mit und 59 Kinder ohne ADHS im Alter von 7 bis 13 Jahren durch jeweils ein Elternteil die Schulleistung und die Selbstkontrollkapazität eingeschätzt. Zusätzlich wurde die Intelligenz der Kinder erhoben. Bei Kindern mit ADHS wurden signifikant niedrigere Selbstkontrollwerte und schlechtere Schulleistungen als bei Kindern ohne ADHS angegeben. Der Effekt von ADHS auf die Schulleistung wurde vollständig durch die Selbstkontrollkapazität vermittelt. Alle Befunde galten auch bei einer Kontrolle der Intelligenz. Anhand der Ergebnisse wird gefolgert, dass nicht das Vorliegen einer ADHS-Diagnose für schlechtere Schulleistungen verantwortlich ist, sondern das mit der Störung einhergehende Selbstkontrolldefizit. Vor diesem Hintergrund werden Diagnostik und Trainierbarkeit von Selbstkontrolle bei Kindern mit ADHS diskutiert sowie Implikationen für den Umgang mit entsprechenden Defiziten im schulischen Unterricht reflektiert. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2016/2
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