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Autor/inItzek-Greulich, Heike
TitelEinbindung des Lernorts Schülerlabor in den naturwissenschaftlichen Unterricht.
Empirische Untersuchung zu kognitiven und motivationalen Wirkungen eines naturwissenschaftlichen Lehr-Lernarrangements.
QuelleTübingen: Universitätsbibliothek Tübingen (2015), 180 S.
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Dissertation, Eberhard Karls Universität Tübingen, 2014.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:bsz:21-dspace-605577
SchlagwörterMehrebenenanalyse; Dissertation; Motivation; Naturwissenschaftlicher Unterricht; Staat; Schulleistungsmessung; Intervention; Merkmal; Labor; Schulleistungsmessung; Lernergebnis; Lernumgebung; Motivation; Naturwissenschaftlicher Unterricht; Staat; Dissertation; Intervention; Merkmal; Mehrebenenanalyse
AbstractEin zentrales Ziel von MINT-Schülerlaboren ist, Interesse und Motivation an naturwissenschaftlichen Themen zu fördern. Schülerlaborbesuchen wird in der Forschung eine positive Wirkung auf Motivation von Lernenden zugesprochen. Dennoch wurde bisher noch nicht ausreichend untersucht, welche Effekte eine Einbindung in den Schulunterricht im Vergleich zu den herkömmlichen Formen (Schülerlabor ohne Einbindung/nur Schulunterricht) hat. Die vorliegende WiSS-Interventionsstudie (WiSS, Wirksamkeit Schule-Schülerlabor) untersuchte daher Effekte eines außerschulischen Lernorts (Schülerlabor; engl.: Science Center Outreach Lab, SCOL) auf die Leistungsmotivation, Lernemotionen und Lernleistung von Schülerinnen und Schülern im naturwissenschaftlichen Schulunterricht in drei Lehr-Lernarrangements als Treatmentgruppen (1) Schule, (2) Labor und (3) Schule&Labor (Einbindung) und einer Kontrollgruppe. In allen Gruppen erfolgten Pre- und Post-Erhebungen (Trait) sowie mittels Kurzfragebögen Erhebungen während des Lerngeschehens (State). Die Intervention hatte die Unterrichtseinheit "Starke Stärke" aus der organischen Chemie zum Thema. Mittels 68 neunten Realschulklassen konnte diese randomisierte Feldstudie durchgeführt werden. Die gewonnenen Daten wurden unter Berücksichtigung der vorliegenden Mehrebenenstruktur ausgewertet. Basierend auf dieser WiSS- Studie beleuchtet die Dissertation daher im Rahmen von drei Teilstudien, inwieweit die unterschiedlichen Lehr-Lernarrangements Wirkungen auf die Lernleistung und Motivation (State und Trait-Maße) von Schülern haben. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Intervention in allen drei Experimentalgruppen effektiver (höhere Leistung, höhere Kompetenz beim Leistungsempfinden, mehr Freude, mehr aktuelles Interesse und weniger Langeweile) im Vergleich zur Kontrollgruppe war. Die Dissertation schließt mit einer Gesamtdiskussion, die Bezug auf die Forschungsergebnisse nimmt. Darin werden die zentralen Befunde zusammengefasst, die studienübergreifenden Stärken und Grenzen benannt, Implikationen für die zukünftige Forschung und die Praxis abgeleitet sowie ein Fazit gezogen. (Orig.).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2018/4
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