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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inn/enSchmitt, Manfred; Baumert, Anna; Fetchenhauer, Detlef; Gollwitzer, Mario; Rothmund, Tobias; Schlösser, Thomas
TitelSensibilität für Ungerechtigkeit.
QuelleIn: Psychologische Rundschau, 60 (2009) 1, S. 8-22Infoseite zur Zeitschrift
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0033-3042; 2190-6238
DOI10.1026/0033-3042.60.1.8
SchlagwörterBegriff; Egoismus; Emotion; Furcht; Kognitiver Prozess; Persönlichkeitsmerkmal; Prosoziales Verhalten; Schuldgefühl; Ärger; Soziale Wahrnehmung; Gerechtigkeit; Moral; Mut; Individueller Unterschied; Viktimisierung; Beobachter; Täter
AbstractFacetten und Korrelate der Sensibilität für Ungerechtigkeit, die als Persönlichkeitsmerkmal konzipiert wird, werden zusammenfassend dargestellt. Es werden vier Facetten unterschieden: Opfersensibilität, Beobachtersensibilität, Nutznießersensibilität und Tätersensibilität. Diese Facetten korrelieren systematisch untereinander. Vorgestellt werden Untersuchungen, die Zusammenhänge dieser Facetten mit egoistischen und prosozialen Dispositionen, mit egoistischem und prosozialem Verhalten in experimentellen Spielen sowie mit Zivilcourage aufzeigen. In diesen Untersuchungen ließen sich die Facetten klar differenzieren. Während Beobachter-, Nutznießer- und Tätersensibilität in einem genuinen Bedürfnis nach Gerechtigkeit zu wurzeln scheinen, beinhaltet Opfersensibilität auch eine selbstbezogene Sorge, ausgebeutet zu werden. Vermittelnde Emotionen differenzieren zwischen Beobachter- und Nutznießersensibilität: Beobachtersensibilität führt zu verstärkter Empörung, Nutznießersensibilität zu Schuldgefühlen als Reaktion auf Ungerechtigkeit. Erste Befunde lassen vermuten, dass der Einfluss von Ungerechtigkeitssensibilität auf Verhalten durch Prozesse der Informationsverarbeitung vermittelt wird. Zu diesen Prozessen gehören die automatische Aufmerksamkeitslenkung, die Interpretation mehrdeutiger Information und die Erinnerung an relevante Information. Als Ursache für die gefundenen Zusammenhänge zwischen Ungerechtigkeitssensibilität und Informationsverarbeitung wird die bei ungerechtigkeitssensiblen Personen erhöhte Aktivierbarkeit und Elaboriertheit von Gerechtigkeitskonzepten angenommen. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2009/3
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