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Autor/inAdick, Christel
TitelTransnationalisierung als Herausforderung für die International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft.
QuelleIn: Tertium comparationis, 11 (2005) 2, S. 243-269Infoseite zur Zeitschrift
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0947-9732
URNurn:nbn:de:0111-opus-29657
SchlagwörterVergleichende Erziehungswissenschaft; Transnationale Kultur; Interkulturelle Bildung; Geschichte (Histor); Internationalisierung; Wissenschaftstheorie; Wissenschaftsdisziplin
AbstractTransnationalisierung ist bisher ein Randthema der Vergleichenden Erziehungswissenschaft, obwohl sich doch diese Subdisziplin mit internationalen und interkulturellen Dimensionen von Bildung und Erziehung beschäftigen sollte, mithin auch mit 'Transnationalisierung', sofern diese und sobald sie den Bereich von Erziehung und Bildung betrifft. Dieser Beitrag setzt sich daher das Ziel, einige Grundgedanken zu formulieren, die die Notwendigkeit wie die (möglichen) Gegenstände und Fragestellungen einer Beschäftigung mit 'Transnationalisierung' in der Vergleichenden Erziehungswissenschaft begründen können. Der im Titel gewählte Terminus 'Transnationalisierung' soll dabei als Oberbegriff verwendet werden für all jene Erscheinungen, die sowohl über einzelgesellschaftliche Entitäten (Nation, Ethnie, Kultur) hinausgehen wie auch anderer Art sind als zwischengesellschaftliche (inter-nationale, inter-kulturelle) Beziehungen. Wenn im Folgenden von 'Vergleichender Erziehungswissenschaft' gesprochen wird, bezeichnt der Autor damit in abgekürzter Form den Fokus und die Aufgaben derjenigen erziehungswissenschaftlichen Subdisziplin, die in der akademischen Standesvertretung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in der Sektion International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft (SIIVE) beheimatet ist, und zwar mit den derzeit dort versammelten Kommissionen 'Interkulturelle Bildung' und 'Vergleichende und Internationale Erziehungswissenschaft' (wie auf der SIIVE Konferenz Februar 2005 beschlossen). (DIPF/Orig.).

Developments and phenomena called 'transnational' have already largely been discussed in economics (e.g. transnational corporations) and in sociology (e.g. transnational migration), whereas they are as yet rather marginal in comparative education. It is supposed that the reason for this time lag is not due to a general backwardness of education, but lies in the predominance of the 'nation-state paradigm' in comparative educational research: Historically, nation-states have gained control over formal education by mechanisms such as compulsory education, state administration and public finance; no wonder, then, that the nation-state has become the leading unit of analysis in comparative research. - But at the fringes of this nation-state model 'transnational' developments and phenomena have occurred, which cut across national borders and which have to be researched as new educational realities with particular characteristics of their own, and in their relation to and possible impact on the nation-state model of education. The article analyses three different dimensions of transnationalisation as they have begun to be discussed in education: 'transnational convergences', 'transnational education' in the supply of higher education, and 'transnational educational spaces' in transmigrant communities. The author then proposes to take the latter as the umbrella term for further discussion and research on transnationalisation in comparative education, using 'transnational' educational spaces in their distinctiveness as compared to 'national' as well as 'international' educational spaces. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2006/5
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