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AutorenEkkernkamp, A.; Gerlach, D.
TitelDie Fahreignung bei koerperlicher Behinderung.
QuelleIn: Die Rehabilitation, 26 (1987) 2, S. 80-84    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0034-3536
SchlagwörterFahreignung; Straßenverkehr; Sonderpädagogik; Erfahrungsbericht; Verkehr; Körperbehinderter
Abstract30, 5 Millionen Deutsche sind im Besitz eines Fuehrerscheins. Die aktive Teilnahme am Strassenverkehr hat fuer den koerperlich Versehrten einen besonderen Stellenwert. Sie stellt ein entscheidendes Glied der Rehabilitation dar. Die Strassenverkehrsbehoerden sind im Interesse der Verkehrssicherheit verpflichtet, zwischen dem Individualinteresse des behinderten Fahrerlaubnisbewerbers und dem berechtigten Sicherheitsinteresse der Gesellschaft abzuwaegen. Zahlreiche Beobachtungen beweisen, dass Behinderte, insbesondere Gliedmassengestoerte nicht haeufiger verunfallen oder sich verkehrsauffaellig verhalten als Nichtbehinderte. Die Ansicht, behinderte Kraftfahrer wuerden im Strassenverkehr eine grosse Gefahr darstellen, kann anhand groesseren Zahlenmateriales und einer umfassenden Literaturuebersicht widerlegt werden. Die hinsichtlich der Fahreignung besonders relevanten Krankheiten werden angesprochen, Kompensationsmoeglichkeiten exemplarisch aufgezeigt. Der unfallchirurgisch taetige Arzt ist ueberwiegend mit Folgezustaenden traumatisierter Wirbelsaeulen und Extremitaeten befasst. Die meisten dieser Koerperbehinderungen lassen eine gute Kompensation durch technische Hilfsmittel und damit ein sicheres Fuehren von Personenkraftwagen zu. Die Kenntnis der Fahrerlaubniserteilungspraxis sowie der Kompensationsmoeglichkeiten durch technische Hilfen sind fuer Arzt und Patient von grosser Bedeutung.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1998_(CD); 2001/1
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