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Literaturnachweis - Detailanzeige

AutorWahl, Klaus
TitelDienstmaedchen: Geschichte oder Zukunft?
QuelleIn: Diskurs, (1991) 1, S. 47-50
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2)  Pfeil auf den Link... Link als defekt melden    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
URNurn:nbn:de:0111-opus-67198
SchlagwörterFrau; 19. Jahrhundert; Alltag; Dienstmädchen; Brasilien; Deutschland-BRD
AbstractVor hundert Jahren konnten bürgerliche Hausfrauen überall noch für Hausarbeit und Kinderbetreuung auf die Hilfe von Dienstmädchen bauen. Die Hausangestellten ihrerseits waren damals die größte weibliche Berufsgruppe - primär Resultat von Arbeitskräfteüberschuss auf dem Land und Abwanderung in die Stadt, aber auch des Einkommensgefälles zwischen den Bürgerfamilien als Arbeitgebern und diesen jungen Frauen. In der Folge ließ die sozioökonomische Entwicklung die Dienstmädchen fast verschwinden, während gerade dann die bürgerlichen Frauen, die nun verstärkt in Berufe drängten, auf sie angewiesen waren. Ähnliche "Phasenverschiebungen" lassen sich in Ländern beobachten, in denen gesellschaftliche Modernisierung später einsetzte - so in Brasilien, bis vor kurzem das Land der Dienstmädchen. Der Bedarf an Haushalts- und Pflegehilfen in hochentwickelten Staaten und das internationale Einkommensgefälle legen es nahe, dass künftig vermehrt ausländische Kräfte beschäftigt werden. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonLandesinstitut für Schule, Soest
Update1998_(CD); 2001/1
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