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InstitutionDeutsche Forschungsgemeinschaft
TitelDas Begutachtungswesen der DFG.
Trends und Analysen.
QuelleBonn (2018), 31 S.
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BeigabenAbbildungen; Literaturangaben; Tabellen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie
SchlagwörterDeutschland
AbstractDer Bericht bereitet Kennzahlen zur Tätigkeitsort und Geschlecht der DFG-Gutachterinnen und Gutachter, zu den Rücklaufquoten bei Gutachtendenanfragen und zur Verteilung von Begutachtungsaufwänden in der DFG-Gutachterschaft auf. Die Analysen zeigen, dass die Bereitschaft begutachtend für die DFG als Gutachterin oder Gutachter tätig zu werden in den letzten Jahren leicht zurückgegangen ist, im Vergleich zu anderen Förderern aber weiterhin hoch ist. Die DFG verteilt die Begutachtungen heute auf mehr Schultern als vor 10 Jahren: Die Anzahl der Gutachterinnen und Gutachter hat sich von gut 10.000 im Jahr 2008 auf über 14.200 im Jahr 2016 erhöht. Darüber hinaus hat sich die DFG-Gutachterschaft strukturell verändert: Der Anteil der Frauen und auch der Anteil der im Ausland tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat gut sichtbar zugenommen. Auch durch die Erweiterung des Pools konnte die DFG die individuelle Belastung durch das Verfassen von DFG-Gutachten weitgehend stabil halten: Die Häufigkeit, mit der DFG-Gutachterinnen und Gutachter um Stellungnahmen gebeten werden, ist leicht rückläufig. Lediglich ein Fünftel der Gutachterinnen und Gutachter erstellt im Mittel mehr als ein Gutachten im Jahr. Der Bericht bereitet zentrale Daten zum Gutachterwesen aus der Antragsbearbeitung der DFG auf. Damit leistet er einen empirischen Beitrag zur Diskussion um die zunehmende Belastung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Begutachtungen. (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2018/4
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