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Autor/inSteidle, Iris Citlalli
TitelAushandlung universitärer Forschung.
Eine Feldforschung über den Reformprozess an einer deutschen Hochschule.
QuelleMarburg (2017), 220 S.
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Marburg, Philipps-Universität, Diss., 2016.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
DOI10.17192/z2017.0242
SchlagwörterFeldforschung; Forschung; Deutschland; Dissertation; Europa; Feldforschung; Forschung; Hochschulreform; Wettbewerb; Ethnologie; Hochschulpolitik; Hochschulforschung; Wettbewerb; Ethnologie; Hochschulforschung; Hochschulpolitik; Hochschulreform; Dissertation; Deutschland; Europa
AbstractDie Arbeit resümiert die Ergebnisse einer ethnographischen Feldforschung an einer deutschen Universität während eines Reformprozesses, bei dem die universitäre Forschung reorganisiert und ein Forschungszentrum gegründet wurden. In der Arbeit wird beschrieben, wie die Impulse zur Initiierung der Reform - die die Hochschulleitung top-down einbrachte - durch die an der Reform beteiligten Akteure übersetzt und ausgehandelt wurden. Die Steuerungsmöglichkeiten der Hochschulleitung auf die universitäre Forschung im untersuchten Feld werden zunächst anhand der Entwicklung der deutschen Hochschulpolitik seit den 1950er Jahren bis heute verdeutlicht, die sich aktuell vor allem durch eine vermehrte Wettbewerbsorientierung universitärer Forschung kennzeichnet. Diese Entwicklung ist auch international feststellbar und zeigt sich in international ähnlichen Paradigmen der Hochschulpolitik. Die Bedeutung dieser international ähnlichen Paradigmen, die das Managementhandeln von Hochschulleitungen beeinflussen, wird reflektiert vor den Arbeiten von Barbara Czarniawska, die ethnographische Ansätze im Feld der Organisationsforschung umsetzt. Ihre Arbeiten verdeutlichen, wie hochschulpolitische Paradigmen in lokalen Institutionen, wie in der beforschten Universität, übersetzt werden und sich dort schließlich materialisieren. Die Einrichtung des Forschungszentrums auf Initiative der Hochschulleitung hin wird in fünf Phasen dargestellt. Es wird beschrieben, wie auf den unterschiedlichen universitären Ebenen und Gremien die top-down initiierte Entscheidung übersetzt wird. Dabei wird gezeigt, wie Forschung für die Wettbewerbsfähigkeit der Universität funktionalisiert wird und damit eine Verschiebung von Anerkennung und Wertschätzung wissenschaftlicher Arbeit stattfindet. Damit wird deutlich, wie die Universität in hochschulpolitische und gesellschaftliche Zusammenhänge eingebettet ist. (HoF/Text übernommen).
Erfasst vonInstitut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Update2017/4
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