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AutorKlostermann, Mareike
TitelLehr-/Lern- Überzeugungen von Studierenden und Lehrenden im Fach Chemie im ersten Studienjahr.
QuelleKiel: Universitätsbibliothek Kiel (2014), XI, 240, lll S.
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Kiel, Christian-Albrechts-Universität, Diss., 2014.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:gbv:8-diss-154953
SchlagwörterChemie; Mathematik; Naturwissenschaften; Fachbereich; Übergang Schule - Hochschule; Dissertation
AbstractÜbergänge bedeuten Veränderungen und Diskontinuitäten im Leben aller am Übergang beteiligten Personen. Sie sind mit Anforderungen versehen und können als Chance zu Weiterentwicklung aber auch als kritische Veränderung im Leben verstanden werden. Ausgehend von den hohen Abbrecher- und Schwundquoten in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern (Heublein, Richter, Schmelzer & Sommer, 2012) kann vermutet werden, dass der Übergang von der Schule an die Universität nur bedingt gelingt. Die Identifikation von Gründen auf unterschiedlichen Ebenen, insbesondere auch domänenspezifische Faktoren wie beispielsweise Aspekte der Laborarbeit in der Chemie, haben bislang in der Forschung kaum stattgefunden. Die vorliegende Arbeit knüpft hieran an und zielt auf die Charakterisierung der Studieneingangsvoraussetzungen der Studierenden und auf die Erfassung und Analyse der Überzeugungen von Lernenden und Lehrenden im Fach Chemie ab. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist der sich ergebende Vergleich der Perspektiven von Studierenden und Dozenten, um im Abgleich mögliche Diskrepanzen aufzuzeigen, die gegebenenfalls zu weiteren Schwierigkeiten im Übergang führen können. Die Anlage der einzelnen Studien erfolgt im Sinne des Triangulationsmodells nach Mayring (2001), in dem die Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven mit unterschiedlichen Methoden angegangen wird und sich die Ergebnisse gegenseitig unterstützen. Die quantitativen Instrumente sind aufgrund theoretischer Arbeiten in anderen Bereichen auf das Studienfach Chemie übertragen worden. Der strukturgebende Rahmen, der mögliche Faktoren in die Bereiche Personenvariablen, Aufgaben- und Inhaltsvariablen und Strategievariablen unterteilt, ist neben den Ergebnissen der quantitativen Erhebungen Ausgangpunkt zur Entwicklung der qualitativen Instrumente. Die Auswertung erfolgt einerseits über statistische Verfahren, um Ausprägungen und Gruppenunterschiede sichtbar zu machen, andererseits über qualitative Inhaltsanalysen um Einflussfaktoren zu spezifizieren, angelehnt an Mayring (2008). Die Ergebnisse der qualitativen Erhebungen zeigen, dass noch viele weitere Aspekte den Übergang beeinflussen und somit berücksichtigt werden müssen als dieses in den quantitativen Instrumenten erfragt worden ist. Dieses betrifft vor allem auch den Bereich der Rahmenbedingungen, der hinzugefügt wurde. Gerade in diesem Bereich unterscheiden sich die Perspektiven der Lernenden von denen der Lehrenden, während in den anderen drei Bereichen auch eine Vielzahl an Gemeinsamkeiten gefunden werden konnte. Insgesamt identifiziert die vorliegende Arbeit viele Faktoren in den drei angenommenen Bereichen. Auch konnten Verknüpfungen zwischen den Bereichen festgestellt werden, die bei weiteren Betrachtungen der Studieneingangsphase berücksichtigt werden sollten. Dabei wurde auch ein "mismatch" (Brinkworth, McCann, Matthews & Nordström, 2009) zwischen den Lehr-/ Lern-Überzeugungen der beiden Personengruppen festgestellt, dennoch überwiegen die gemeinsamen Aspekte zwischen den Lehrenden und Lernenden. Die Aspekte, in denen sich die Meinungen unterscheiden, eröffnen ein neues Forschungsfeld, welches sich nun konkret mit der Beseitigung der Diskrepanzen beschäftigen kann. (Orig.).

People who are involved in transitions are confronted with discontinuity and changes. As transitions are always associated with certain requirements, they can be seen either as an opportunity for development or as critical changes in one´s circumstances. Based on the high drop-out rates in science subjects in Germany (Heublein, Richter, Schmelzer & Sommer, 2012), it can be assumed that students do not succeed in making a smooth transition from school to university. Especially regarding university science courses where aspects of laboratory work are quite different from school lab sessions, for example, reasons for these drop-out rates have not been analyzed yet. The aim of this thesis is to characterize students´ preconditions as well as to measure and analyze chemistry students´ and lecturers´ beliefs. A further aim is to compare both perspectives to identify possible differences which might hinder a successful transition from school to university. Triangulation based on Mayring´s definition (2001) is chosen as the research method. The research question is investigated through different perspectives and different methods, so that the results of each study complement each other. The questionnaire and prior knowledge tests have been adapted from other studies to the subject of "chemistry", while the qualitative instruments are based on the theoretical frame, which includes the three domains personal variables, content variables and strategy variables, as well as on the results of the questionnaire. Statistical methods are used to analyze the quantitative data to illustrate students´ characteristics and differences between groups. For distinguishing different factors possibly influencing the ease of or difficulty with the transition from school to university, the qualitative data is analyzed based on Mayring´s qualitative research method (2008). The results of the qualitative data show that many other reasons influence the transition, especially those concerning the new domain surrounding situation, which has been emerging from the data. This domain shows many differences between students´ and lecturers´ perspectives, while in all other domains more similarities are identified. As a conclusion, this thesis identifies several factors which influence the transition from school to university in Germany for chemistry subjects. Many reasons for difficulties, especially at the beginning of the studies, are identified through the students´ qualitative data and the lecturers´ interviews. It can be shown that there is a "mismatch" (Brinkworth, McCann, Matthews & Nordström, 2009) between beliefs but the number of similarities is higher. This opens a new research field which can improve the situation at the beginning and try to alleviate the mismatch. (Orig.).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2015/1
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