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AutorKlein, Markus
TitelReturns to education in West germany over time.
Educational expansion, occupational upgrading and the job matching process.
Quelle(2013), 390 S.
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Mannheim, Univ., Diss., 2013.
BeigabenLiteraturangaben; Abbildungen; Tabellen
ZusatzinformationForschungsdaten, Studiendetails und Erhebungsinstrumente
Spracheenglisch
DokumenttypMikroform; online; Monographie; Graue Literatur
SchlagwörterBildungsforschung; Empirische Untersuchung; Quantitative Forschung; Bildungssystem; Bildungsertrag; Bildungsabschluss; Wertigkeit; Mikrozensus; Arbeitslosigkeit; Berufsstand; Beschäftigungssystem; Fachhochschule; Tertiärbereich; Universität; Hochschulabsolvent; Deutschland
AbstractVor dem Hintergrund von Bildungsexpansion, berufsstrukturellem Wandel sowie makroökonomischer Veränderungen widmete sich das Promotionsprojekt der Frage, inwiefern sich diese Entwicklungen im Zusammenspiel auf die Arbeitsmarkterträge von Hochschulabsolventen in Westdeutschland ausgewirkt haben. Arbeitsmarkterträge von Hochschulabsolventen wurden sowohl in absoluter Hinsicht als auch relativ im Vergleich zu Absolventen niedrigerer Ausbildungsgänge im Zeitverlauf untersucht. Die Ergebnisse des Vorhabens sollten einerseits klären, ob sich im Zeitverlauf eine Entwertung tertiärer Bildungsabschlüsse in Form eines Rückgangs der absoluten Erträge auf dem Arbeitsmarkt ergeben hat. Andererseits sollte ein möglicher Wandel im Grad der Kopplung von Bildungs- und Beschäftigungssystem, d.h. eine Veränderung im relativen Wert der Bildung auf dem Arbeitsmarkt, bestimmt werden. Aufgrund der Diversifizierung im tertiären Bildungssystem sollten sich vertiefende Analysen zu tertiären Ausbildungsgängen ebenfalls mit der fachspezifischen Entwicklung von Arbeitsmarkterträgen sowie dem Unterschied zwischen Universitäten und Fachhochschulen in den Renditen im Zeitverlauf beschäftigen. Im Unterschied zu bereits bestehenden Arbeiten, die sich auf einzelne Arbeitsmarkterträge fokussierten, verfolgte dieses Projekt ein multidimensionales Ertragskonzept, welches verschiedene Ertragsformen (Arbeitslosigkeit, Klassenposition, berufliches Prestige) postsekundärer Bildung umfassend berücksichtigt. Im Gegensatz zum bisherigen Forschungsstand analysierte die Dissertation auf Basis der langen Mikrozensus-Reihen sowohl die langfristige Entwicklung über mehrere Jahrzehnte als auch den Wandel in der jüngsten Zeit. Insgesamt sind die Bildungserträge in Westdeutschland zwischen Mitte der 1970er Jahre und der heutigen Zeit auffallend stabil geblieben. Da die absoluten beruflichen Erträge von Hochschulbildung auf einem außergewöhnlich hohen Niveau verweilen, haben sich Befürchtungen einer Bildungsinflation im westdeutschen Kontext nicht bewahrheitet. Auch das Verhältnis zwischen Bildungsstand und beruflichen Positionen hat sich trotz makrostruktureller Entwicklungen nicht wesentlich verändert. Damit kann auch die Annahme einer Entkopplung von Bildungs- und Beschäftigungssystem im Zeitverlauf widerlegt werden. Das individuelle Arbeitslosigkeitsrisiko ist über den Beobachtungszeitraum sogar zunehmend nach dem Bildungstand stratifiziert: Die Schere zwischen Geringstqualifizierten ohne berufliche Ausbildung und denjenigen mit höherer Bildung wird zunehmend größer. Dies ist teilweise auf im Zeitverlauf schlechter werdende makroökonomische Bedingungen zurückzuführen. Individuelle Investitionen in die eigene Bildung zahlen sich somit heute nahezu genauso stark oder noch stärker aus wie in früheren Zeiten. (DIPF/Autor).
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update2014/2
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