Auf dieser Seite finden Sie staatliche, private und kirchliche Archive sowie Wirtschaftsarchive, Militärarchive, Spezialarchive. Außerdem enthält ein Anhang ausgewählte Archive in anderen Staaten.
Das Adolf-Reichwein-Archiv befindet sich seit 1997 als Depositum des
Adolf-Reichwein-Vereins e.V. im Archiv der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung.
Die im Adolf-Reichwein-Archiv enthaltenen Sammlungen dokumentieren Reichweins Schaffen als Jugend- und Erwachsenenbildner, Volkskundler und Wirtschaftswissenschaftler und seinen Einfluss auf sein politisches und kulturelles Umfeld. Außerdem enthält es die Korrespondenzen des Adolf-Reichwein-Vereins.
Das Adolf-Reichwein-Archiv ist nicht im strengen Sinne als Archiv oder als Nachlass des Pädagogen Reichwein zu verstehen, sondern als eine nahezu vollständige Sammlung verschiedener Materialien wie Bücher und Zeitschriftenartikel von und über Reichwein, Dissertationen, Studentenarbeiten, Berichte aus der Arbeit von Schulen, die den Namen Reichweins tragen, Erinnerungen von Freunden und Zeitgenossen, filmische Dokumentationen und Ausstellungen zu Leben und Werk Adolf Reichweins.
Das Archiv- und Dokumentationszentrum für soziale und pädagogische Frauenarbeit umfaßt die historischen Archive des Pestalozzi-Fröbel-Hauses und der Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin. Es dokumentiert wichtige Entwicklungen moderner Sozialpädagogik und Sozialer Arbeit seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert und während des Nationalsozialismus. Sowohl das Pestalozzi-Fröbel-Haus, gegründet von Henriette Schrader-Breymann, wie die Soziale Frauenschule, gegründet von Alice Salomon, waren herausragende Bildungsprojekte der bürgerlichen Frauenbewegung. Die Bestände des Alice-Salomon-Archivs haben drei Schwerpunkte: Ausbildungs- und Schulakten, Unterlagen der Vereinigungen der Sozialen (Frauen-)Schulen und Sammlungen zu Alice Salomons Werk, außerdem kleinere Buch-, Broschüren- und Fotosammlungen sowie Interviews.
Das Archiv der BBF dokumentiert die Geschichte der Erziehung und der Bildungspraxis im deutschsprachigen Raum.
Es sammelt, sichert und erschließt bildungsgeschichtlich bedeutsame Quellen und Sammlungen aus privater Hand und von nicht an staatliche oder andere Archive abgabepflichtigen Organisationen und Institutionen und stellt diese für die Forschung bzw. für interessierte Nutzerinnen und Nutzer bereit.
Das Archiv der deutschen Jugendbewegung sammelt und sichert die Dokumente der deutschen Jugendbewegung und deutscher Jugendverbände seit etwa 1890 bis heute. Die umfangreichen Bestände des Archivs (Bücher, Zeitschriften, Akten, Sammlungen) dokumentieren die Geschichte der Jugendbewegung, ihres Umfeldes, ihrer Wirkungen und ihrer Fortsetzung. Als wissenschaftliche Einrichtung fördert das Archiv die Erforschung der deutschen Jugendbewegung u. a. durch Publikationen und Tagungen.
Das Archiv der Franckeschen Stiftungen besteht seit über 300 Jahren. Es besitzt u.a. Archivalien aus der ``Blütezeit des Pietismus in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts`` und stellt auch Dokumentationsmaterial zum aktuellen Wiederaufbau der Franckeschen Stiftungen bereit. Der Umfang des Bestandes beläuft sich auf ca. 320 laufende Meter Akten und Handschriften, 3.100 Pläne, 270 Palmblatthandschriften, ca. 16.100 Bilder im Bildarchiv.
Das Archiv für Erwachsenenbildung in Niedersachsen wurde als Abteilung des Wolfgang Schulenberg-Instituts für Bildungsforschung und Erwachsenenbildung (ibe) 1986 gegründet. Die Bestände umfassen vor allem persönliche Nachlässe von Wissenschaftlern und wichtigen Personen der Erwachsenenbildung als auch Bestände institutioneller Herkunft (Volks- und Heimvolkshochschulen sowie Verbände der Erwachsenenbildung).
Das Archiv für Reformpädagogik enthält ca. 24.000 Dokumente. Zu den Beständen gehören ca. 2000 Originaldokumente aus Nachlässen, Reform-, Versuchs- und Forschungsschulen sowie 18 000 Kopien aus Beständen anderer Archive mit Angabe der Fundorte der Originale.
Das Bundesarchiv sichert die Überlieferung zentraler Organe der Bundesrepublik Deutschland (seit 1949), der Deutschen Demokratischen Republik (1949-1990), des Deutschen Reiches (1867/71-1945) und des Deutschen Bundes (1815-1866), sofern Ihnen bleibender Wert für die Erforschung der deutschen Geschichte, für die Sicherung von Bürgerrechten oder als Informationen für Gesetzgebung, Verwaltung oder Rechtssprechung zukommt.
Aufgabe des Bundesarchiv ist es, über den dauernden Wert der Unterlagen zu entscheiden, sie zu ordnen und sachgerecht zu erschließen sowie auf Dauer zu sichern. Außerdem wird das Archivgut in wissenschaftlichen Quelleneditionen und Ausstellungen verwertet. Aus dem Archivgut werden Auskünfte erteilt. Es kann nach Maßgabe des Bundesarchivgesetzes von jedermann benutzt werden.
Das Bundesarchiv sammelt auch schriftliche Nachlässe von bedeutenden Personen, Unterlagen von Parteien, Verbänden und Vereinen mit überregionaler Bedeutung sowie publizistische Quellen. Das Bundesarchiv nimmt zugleich die Aufgaben des zentralen deutschen Filmarchivs wahr.
Sieben weitere Dienststellen in: Bayreuth, Berlin, Ludwigsburg, Hoppegarten, Freiburg, Rastatt und St. Augustin.
Das Geheime Staatsarchiv gehört zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz, einer bundesunmittelbaren Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu deren Trägern zählen alle Bundesländer und der Bund.
Im Ensemble deutscher Staatsarchive besteht das GStA PK als eine der größeren Dienststellen von besonderer Art: als ``Historisches Archiv`` mit umfangreicher (brandenburg-) preußischer zentraler bzw. provinzialer, staatlicher wie nichtstaatlicher Überlieferung ``zwischen Königsberg und Kleve``.
Heute ist das GStA PK aufgrund seiner historischen Entwicklung und in einer seit der Beseitigung des preußischen Staates 1947 gewandelten Archivlandschaft, in die z. B. auch das 1949 gegründete Brandenburgische Landeshauptarchiv Potsdam einzubeziehen ist, zunächst für die Überlieferung der zentralen Instanzen des ehemaligen Brandenburg-Preußen zuständig, darüber hinaus auch für bestimmte Provinzialüberlieferungen und nichtstaatliches Schriftgut. Es verwahrt auf differenzierter Rechtsgrundlage gegenwärtig ca. 35.000 laufende Meter Archivalien sowie eine Dienstbibliothek mit etwa 185.000 Bänden und 200 laufenden Zeitschriften. Seine Tektonik umfasst: Bestände der zentralen Verwaltungs- und Justizbehörden Brandenburg-Preußens, der preußischen Parlamente und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz; das Brandenburg-Preußische Hausarchiv sowie das Heeresarchiv (bis 1866/67, soweit nicht vernichtet); bestimmte Territorialüberlieferungen und Provinzialbehörden (v. a. der ehemaligen preußischen Ostprovinzen); nichtstaatliche Provenienzen (v. a. brandenburg-preußisch akzentuierte Nachlässe und Familienarchive; weiterhin Schriftgut von Freimaurerlogen und vergleichbaren Organisationen) sowie archivische Sammlungen (mit besonders reichhaltiger Kartenüberlieferung).
Das schriftliche Werk Steiners liegt in einer sehr umfangreichen Gesamtausgabe von über 340 Bänden vor. Da diese jedoch für viele nicht problemlos zugänglich sind, stellt das Rudolf Steiner Online Archiv urheberrechtlich unbedenklichen Teile des Textkorpus insbesondere seine zentralen theoretischen Schriften auf einer verlässliche Textgrundlage zur Verfügung.
Die Seite bietet aktuelle Informationen über die Aktivitäten der Archivpädagogenkonferenz sowie den ´Arbeitskreis Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare´, Ausgaben des Infodienstes ´ABP Archiv–Bildung–Pädagogik´, Adressen der Archivpädagogen in der Bundesrepublik sowie eine Linksammlung, Literaturübersichten, Veröffentlichungen.
ARCHIVALIA ist ein gemeinschaftliches Weblog, das in zahlreichen Kategorien Neuigkeiten und Internethinweise rund um das Archivwesen (für Archivare und Archivbenutzer) enthält. Nach einmaliger Registrierung können eigene Beiträge veröffentlicht werden. Englischsprachige News sammelt die ´´English corner´´.´´